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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern

Kreiskliniken: Reform geht weiter

Wasserburg (koe) - Die Umwandlung in ein Kommunalunternehmen und der organisatorische Zusammenschluss der drei Landkreis-Krankenhäuser seien «richtige Schritte» gewesen. Das bescheinigte bei der Feierstunde zum 40-jährigen Bestehen des Kreiskrankenhauses Wasserburg Dr. Gerhard Knorr vom Sozialministerium dem Landkreis.

Der will die Reform fortsetzen: Weitere Kooperationen, beispielsweise mit Rosenheim, müssten folgen, so Landrat Dr. Max Gimple.

Ministerialdirigent Knorr meinte in seiner Ansprache, der Landkreis Rosenheim sei mit der Krankenhaus-Fusion «auf dem richtigen Weg.» Der allerdings sollte fortgesetzt werden, und: «Entscheidungen müssen rechtzeitig getroffen werden», so Dr. Knorr.

Im Ministerium könne man sich den Landkreis Rosenheim als eine «Gesundheitsregion» vorstellen. Landschaft und vorhandene Einrichtungen würden dafür sprechen.

Diesen Ball griff Landrat Dr. Max Gimple in seinem Grußwort auf. Für ihn ist mit dem Zusammenschluss der Kreiskliniken «die Größenordnung der Zukunft noch nicht erreicht.» Es müsse weitere Kooperationen geben, auch über Landkreisgrenzen hinweg. Dabei erwähnte Dr. Gimple ausdrücklich das Klinikum der Stadt Rosenheim.

Von den privaten Krankenhausbetreibern im Landkreis wünschte er sich ebenfalls Offenheit für eine stärkere Zusammenarbeit. Und auch die niedergelassenen Ärzt sollen in Zukunft noch stärker eingebunden werden, so Gimple: als Belegärzte oder auch in Form von Notfall-Praxen, die an die Krankenhäuser angegliedert werden könnten.