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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern

Beckenbodensprechstunde an der Triamed Kreisklinik Wasserburg

Wasserburger Zeitung, 20.08.08
Verfahren bei Erkrankungen des weiblichen Beckenbodens, die seit Jahren für die stationären Patientinnen etabliert sind, stehen nun in der gynäkologischen Praxis des Medizinischen Versorgungszentrums an der Triamed Kreisklinik Wasserburg auch für ambulante Patientinnen zur Verfügung.
Chefarzt Dr. Martin Heindl, Leiter der gynäkologischen Abteilung an der Kreisklinik Wasserburg, bietet eine "Beckenbodensprechstunde" an, die auch Kassenpatientinnen in Anspruch nehmen können.

Erkrankungen des weiblichen Beckenbodens können verschiedene Beschwerdebilder verursachen. Häufig handelt es sich um Senkungszustände der Gebärmutter, der Scheide, der Blase und des Darmes, die entweder einzeln oder in Kombination auftreten können. Ursächlich liegt häufig eine angeborene Bindegewebsschwäche zugrunde, schwere Geburten oder langjährige schwere körperliche Belastungen können weitere Auslöser sein. 

Unterschiedlich sind auch die Beschwerden wie Druckgefühl, Rückenschmerzen, Blasenschwäche oder Stuhlgangsprobleme.
Differenziert wie die unterschiedlichen Symptome sind mittlerweile auch die Behandlungsmöglichkeiten wie aktive Beckenbodenübungen unter Anleitung, elektrische Stimulationsverfahren, Pessarbehandlung, autosuggestive Verfahren, medikamentöse Behandlung und verschiedene Operationsverfahren.

"Es hat sich viel getan in den letzten Jahren auf dem Gebiet der Urogynäkologie", sagt Dr. Heindl. Größte Schwierigkeit sei, für jede Patientin mit ihrem individuellen Beschwerdebild einen maßgeschneiderten Behandlungsweg zu finden.
Infos und Anmeldung im Krankenhaus unter Telefon 08071/77-305. re