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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern

Rekord bei Patientenzahl

Wasserburger Zeitung, 11.03.2009
Wasserburg am Inn - Die Frage, ob die Triamed-Kreisklinik Wasserburg langfristig Bestand hat, stellt sich für Geschäftsführer Franz Huber gar nicht mehr: Die Behandlungszahlen sind auf Rekordhöhe gestiegen, und das Kommunalunternehmen wird heuer in Wasserburg kräftig in die Gebäude investieren.

6492 Patienten wurden 2008 stationär in der Kreisklinik behandelt. Das waren 3,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor und sogar 1000 Patienten mehr als noch vor vier Jahren. Damals hatte das Kommunalunternehmen «Triamed» die drei Landkreis-Krankenhäuser übernommen, gemeinsam mit einem 6,5 Millionen-Defizit, an dem Wasserburg gut beteiligt war. Ganz ohne rote Zahlen ging es auch 2008 noch nicht ab, aber Geschäftsführer Franz Huber ist angesichts der Entwicklung zuversichtlich: Wasserburg habe sich etabliert, nicht nur die anstehenden Investitionen seien ein klarer Beleg für den langfristigen Bestand des Hauses.

So wird der Landkreis dieses Jahr die energetische Sanierung des Gebäudes in Angriff nehmen für rund drei Millionen Euro. Wenn es gut geht, gibt es dafür sogar Mittel aus dem Konjunkturpaket. Weitere Investitionen sind eine neue Röntgen-Anlage für rund 200.000 Euro, die im April in Betrieb gehen soll, und der Umbau des Eingangs, der barrierefrei wird.

Doch letztlich sind nicht Technik oder Gebäude für den Ruf eines Krankenhauses entscheidend, sondern Medizin und Pflege. Da hatte die Triamed-Klinik Wasserburg ein etwas schwieriges Jahr in der internen Abteilung, musste man nach dem Weggang von Dr. Rath doch fast ein Jahr ohne Chefarzt auskommen. «Aber die Oberärzte und das gesamte Team haben das ausgezeichnet aufgefangen», lobte jetzt Franz Huber die Mitarbeiter: Die Patientenzahl in der Internen stieg 2008 ebenfalls um 3,6 Prozent, und die neue Chefärztin Dr. Petja Piehler (siehe Portrait) war «positiv überrascht» vom guten Zustand der Abteilung.

Aber auch die anderen Entwicklungen werden von der Klinikleitung positiv gesehen. So hebt die Chirurgie mit Chefarzt Dr. Clemens Bitter, der auch ärztlicher Leiter ist, die Zunahme bei der Endoprothetik (Knie, Hüfte) als positiv heraus. Und auch in der Geburtshilfe haben letztes Jahr mehr Frauen entbunden.

Hier wird von den Fachärzten die Querverbindung zur gynäkologischen Praxis im «Medizinischen Versorgungszentrum» (MVZ) der Kreisklinik besonders kritisch beobachtet. Seit einem halben Jahr gehören auch eine chirurgische und eine HNO-Praxis zum fachärztlichen Spektrum, das in der Triamed-Klink ambulant angeboten wird. «Es gibt derzeit keine Erweiterungspläne» versichert Huber, und: «Wir wollten nie in die hausärztliche Versorgung.»

2009 soll es in Wasserburg generell eher um die Konsolidierung gehen. So rechnet man nicht mehr mit steigenden Patientenzahlen. Im Blickpunkt sei nun verstärkt das Personal, das in den vergangenen Jahren mit einem «deutlich gestiegenen Arbeitsdruck» konfrontiert war, wie Huber eingesteht: Man müsse als Arbeitgeber attraktiv bleiben, denn «der Wettlauf um qualifiziertes Personal hat bereits begonnen».

Von Karl Königbauer

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