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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern
Dieter Vögele, Schatzmeister der Sektion Rosenheim des Deutschen Alpenvereins, Robert Gaar, Technischer Leiter der RoMed Kliniken, Günther Pfaffeneder, Geschäftsführer der RoMed Kliniken, Georg Huber, Bürgermeister der Gemeinde Samerberg, und Rudl Bürger, Geschäftsleiter der Hochriesbahn Samerberg GmbH beim Ortstermin auf der Hochries.

17.11.2009 Bad Aibling, Prien, Rosenheim, Wasserburg

RoMed Kliniken über Richtfunk von der Hochries vernetzt

Damit die fusionierten Kliniken Bad Aibling, Prien am Chiemsee, Wasserburg am Inn und das Klinikum Rosenheim „zusammenwachsen“ können, wurde jetzt die Grundlage für die Vernetzung geschaffen.

Um künftig Datentransfers, wie z. B. die Übermittlung von Befunden oder digitalen Röntgenaufnahmen, schnell und unkompliziert zwischen den einzelnen Häusern erfolgen können, ist eine entsprechend moderne Telekommunikationseinrichtung erforderlich.

Die Richtfunktechnik macht es möglich. Damit eine Richtfunkverbindung überhaupt installiert werden kann, wird eine LOS-Verbindung (line-of-side) benötigt, das heißt eine Sichtverbindung zwischen den einzelnen Standorten. Nachdem dies zwischen Rosenheim, Bad Aibling, Prien und Wasserburg nicht der Fall ist, ist ein Standort nötig, von dem aus alle vier Orte eine Sichtverbindung haben. Die Hochries ist dafür der ideale Ort, zumal alle infrastrukturellen Einrichtungen wie die gute Erreichbarkeit, Kabinenbahn, Energieversorgung usw. vorhanden sind. Nach erfolgreichem Vertragsabschluss zwischen den RoMed Kliniken und der Hochriesbahn Samerberg GmbH, können jetzt die Installationsarbeiten zur Errichtung der Relais-Station auf dem Rosenheimer Hausberg beginnen. 

Für die Vernetzung sind zusätzlich an allen Klinikstandorten Antennen notwendig, damit Signale empfangen und versendet werden können. Eine Verschlüsselung der Daten erfolgt über die EDV-Abteilung der RoMed Kliniken und gewährt einen absolut sicheren Transfer. Die vier Kliniken werden mittels einer 400-Megabit-Richtfunkstrecke über die Relais-Station auf der Hochries vernetzt. Der Funkverkehr findet im Gigaherzbereich statt und muss auf einer bestimmten Frequenz erfolgen, die von der Bundesnetzagentur zugeteilt wird.

Die einmaligen Investitionskosten für die Technik belaufen sich auf rund 200.000 Euro. Neben dem Datentransfer können künftig mit dieser Technik zusätzlich auch alle Telefongespräche zwischen den einzelnen RoMed Kliniken ohne Zusatzkosten geführt werden. „Andere Lösungen wären bei geringerer Leistung wesentlich teurer gewesen. Daher freut es uns besonders, dass wir mit regionalen Unternehmen zusammenarbeiten können“, berichtet Günther Pfaffeneder, Geschäftsführer der RoMed Kliniken. Georg Huber, Bürgermeister der Gemeinde Samerberg betonte bei der Vertragsunterzeichnung: „Die Einnahmen aus den Antennenanlagen sind für die Hochriesbahn ein wichtiger Zusatzerwerb. Die heute beschlossene Zusammenarbeit mit den RoMed Kliniken ist also nicht nur für kommunale Krankenhäuser, sondern auch für den Tourismus gut."

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