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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern
v.l.n.r.: Petra Bauer (Lehrkraft), Sabine Ittlinger (Schulleiterin), Sonja Walser (Schülerin), Magdalena Brüggler (Schülerin), hinten Andrea Nallinger (Lehrerin)
v.l.n.r.: Petra Bauer (Lehrkraft), Sabine Ittlinger (Schulleiterin), Sonja Walser (Schülerin), Magdalena Brüggler (Schülerin), hinten Andrea Nallinger (Lehrerin)
v.l.n.r.: Petra Bauer (Lehrkraft), Sabine Ittlinger (Schulleiterin), Sonja Walser (Schülerin), Magdalena Brüggler (Schülerin), hinten Andrea Nallinger (Lehrerin)

10.11.2009 Berufsfachschule für Physiotherapie an der RoMed Klinik Wasserburg

Wasserburger Physiotherapieschüler die innovativsten in Deutschland

Die Konkurrenz war sehr hochwertig, so waren unter anderem Schulen nominiert, die bereits nach Studienlehrplan unterrichten. Den Ausschlag für das Wasserburger Projekt gab letztendlich, etwas absolut Neues und Praxisorientiertes auf dem Gebiet der Prophylaxe geschaffen zu haben.

Pädagogisch sehr interessant ist, dass die Schüler zu Beginn des Projektes erst drei Monate Schulunterricht hinter sich hatten. Doch die Umstellung der Unterrichtsform an der Wasserburger Schule scheint sich auszuzahlen. Die Schüler bekommen im Unterricht das anfangs nötige Grundwissen vermittelt. Das anschließende Vertiefen und die wissenschaftliche Ausarbeitung erreichen die Schüler im Selbstmanagement. Dabei stehen ihnen zwei kompetente Fachlehrer als Mentoren zur Seite. Die Aufgabe der Lehrkräfte ist es, Fragen zu beantworten, analytisches Denken anzuregen und notwendiges praktisches Wissen für das Projekt zu vermitteln.

Die Schüler konzipierten das Projekt „Gesunde Füße sind kein Zufall“ als Wanderausstellung und besuchten damit verschiedene Kindergärten in der Region. Jeweils die Hälfte der Klasse betreute einen Kindergarten. Dabei erfuhren Kinder, Erzieher und Eltern alles Wissenswerte über Kinderfüße.

Einen Tag lang wurde den Kindern interaktiv und spielerisch an verschiedenen Stationen die Funktion ihrer Füße nahe gebracht. Gleichzeitig fertigten die Schüler eine Ausstellung, die zwei Wochen lang im Kindergarten Informationen zum Thema präsentierte. Um Eltern für Fragen, Rat und Tipps zur Seite zu stehen, wurde ein Diagnosenachmittag veranstaltet. Die Schüler und Lehrkräfte untersuchten dort die Füße der Kinder. Damit die Eltern bei Auffälligkeiten sofort zu den richtigen Fachleuten gelangen konnten, hielten die Schüler eine Referenzliste namhafter Kinderorthopäden und Physiotherapeuten bereit.

Dieses Projekt wurde besonders von der Kinderorthopädie in Aschau und Vogtareuth unterstützt. Die jeweiligen Chefärzte Dr. Leonhard Döderlein und Dr. Sean Nader stellten den großen Stellenwert dieses Projekts heraus. Denn nur durch Prävention und Aufklärung im Kindesalter sei es möglich, die zunehmenden Fußprobleme im Erwachsenenalter zu verhindern.

Die Resonanz der Eltern und Erzieher war sehr positiv, erfuhren sie doch viel Neues auf verständliche Art und Weise. Die Kinder reagierten noch spontaner. Sie wollten sofort am nächsten Tag wieder mit den Schülern arbeiten. Ein positiveres Feedback ist kaum möglich.

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