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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern

18.05.2010 RoMed Klinik Bad Aibling

Brandschutzübung

Bad Aibling, 18.05.2010 - Um die Sicherheit der Patienten auch in Krisensituationen zu gewährleisten, wurde der Ernstfall auf einer chirurgischen Station der Klinik Bad Aibling geprobt. Bei dem Übungsszenario, bei dem der Alarm und Einsatzplan des Krankenhauses in der Praxis geübt und auf Schwachstellen getestet werden sollte, handelte es sich um einen Brand in einem Patientenzimmer.

Als um 19 Uhr "Rauch" bemerkt wurde, reagierte das Pflegepersonal prompt. Über Druckknopfmelder wurden das Hauspersonal und gleichzeitig die neue Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert. Da laut "Drehbuch" ein Löschversuch wegen der Größe des Brandes für die Schwestern und Pfleger unmöglich war, begannen sie sofort mit der Evakuierung der gefährdeten Patienten in dem betroffenen Brandabschnitt. Statisten spielten dabei die Patienten und beobachteten gleichzeitig den Ablauf.

Nach etwa zehn Minuten war der betroffene Abschnitt geräumt und die Patienten in anderen Teilen des Gebäudes untergebracht. Die Feuerwehr Bad Aibling und das Rote Kreuz, vertreten durch die Schnelleinsatzgruppe Bad Aibling, übernahmen die weitergehende Versorgung der evakuierten Patienten.

Im Innenangriff löschte die Feuerwehr den Brand ab, rettete dabei noch zwei eingeschlossene Patienten mit Fluchthauben aus dem verrauchten Bereich und saugte den Rauch ab.

Ein besonderes Lob bekam das Pflegepersonal von den "Patienten": Selbst in dieser außergewöhnlichen Stresssituation wurden sie über die Situation aufgeklärt, stets mit der nötigen Zuwendung bedacht und es kam zu keinem Zeitpunkt Unsicherheit oder Panik auf.

Ein weiterer Abschnitt der Übung war die Evakuierung eines Patienten der Intensivstation durch die Drehleiter der Feuerwehr. Dabei übernahm eine Schwester der Station die Versorgung des Schwerkranken während der Fahrt im Korb der Drehleiter, bis er unten von einem Rettungswagen zur Verlegung in ein anderes Krankenhaus übernommen wurde. Die Zusammenarbeit der Krankenhaus-Einsatzleitung mit der Feuerwehr und dem Rettungsdienst verlief reibungslos.

Somit wurde nicht nur das Übungsziel erreicht, sondern das eingesetzte Personal bewies, dass es auch in einer solchen Extremsituation in der Lage ist, umsichtig und schnell zu handeln und damit den Patienten die größtmögliche Sicherheit zu garantieren.

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