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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern
Prof. Dr. Wolfgang Krawietz, Chefarzt der Medizinischen Klinik I am RoMed Klinikum Rosenheim mit Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer bei der Abschiedsfeier
Prof. Dr. Wolfgang Krawietz, Chefarzt der Medizinischen Klinik I am RoMed Klinikum Rosenheim mit Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer bei der Abschiedsfeier
Prof. Dr. Wolfgang Krawietz, Chefarzt der Medizinischen Klinik I am RoMed Klinikum Rosenheim mit Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer bei der Abschiedsfeier
Prof. Dr. Wolfgang Krawietz, Chefarzt der Medizinischen Klinik I am RoMed Klinikum Rosenheim mit Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer bei der Abschiedsfeier

13.07.2010 RoMed Klinikum Rosenheim

Prof. Dr. Wolfgang Krawietz - der Arzt für die Herzen – verlässt das RoMed Klinikum Rosenheim

Rosenheim, 13.07.2010 - Nach über 17jähriger Tätigkeit in Rosenheim geht der gebürtige Ostfriese in den wohlverdienten Ruhestand. In einer bewegenden Feier nahm Prof. Dr. Krawietz Abschied von seinen Kolleginnen und Kollegen.

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer sagte in ihrer Abschiedsrede: „Als Prof. Krawietz 1993 die Chefarztverantwortung übernahm, hat er die guten Traditionen dieses Hauses übernommen, aber auch seine eigenen Vorstellungen eingebracht. Die in der Region vorherrschende Meinung, ,wenn es ernst wird, geh’ nach Rosenheim’, hat sich dabei weiter gefestigt.“ Die Medizinische Klinik I ist sozusagen die Herzkammer des Klinikums Rosenheim. Als Chefarzt der Medizinischen Klinik I leitete Prof. Krawietz die Schwerpunkte Kardiologie, Nephrologie (Erkrankungen der Niere), Pneumologie (Lungenerkrankungen), Angiologie (Gefäßerkrankungen), Rheumatologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Allergologie und gemeinsam mit der Medizinischen Klinik II die Internistische Intensivstation.

Aussagen wie „Qualitätssteigerung“ und „Verbesserung des Standards“ sind für Prof. Krawietz keine leeren Worthülsen, Äußerungen dieser Art wurden immer tatkräftig umgesetzt. Der direkte Kontakt und das offene Gespräch mit den Patienten sind dem Mediziner genauso wichtig wie der Dialog mit den Mitarbeitern und Kollegen. Prof. Dr. Wolfgang Krawietz war vom 1. Juli 1995 an bis zum 30. Juni 1999 Ärztlicher Direktor und anschließend bis zum 30. Juni 2007 stellvertretender Ärztlicher Direktor im Rosenheimer Klinikum. „Unter Prof. Krawietz hat der Begriff ,Durchsetzungsvermögen’ eine völlig neue Dimension angenommen. Ihre kongeniale Zusammenarbeit mit den Ärzten, Ihre Diplomatie und Ihre Zielstrebigkeit waren faszinierend. Die Stadt und das Klinikum werden Sie vermissen, ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihr außerordentliches Engagement“, sagte Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer.

Günther Pfaffeneder, Geschäftsführer der RoMed Kliniken, sagte unter anderem in seiner Rede: „Vielen Dank für die gute und angenehme Zusammenarbeit. In den letzten Jahren konnte viel bewegt werden. Ihr Rat war uns immer wichtig und wertvoll. Für die Zukunft wünschen wir Ihnen beste Gesundheit und alles erdenklich Gute!“.

Nach 38 Berufsjahren beendet der Mediziner jetzt seine ärztliche Tätigkeit. Mit Rosenheim war für Prof. Krawietz beruflich ein heimlicher Wunsch in Erfüllung gegangen. Die Aufgaben in der Klinik haben sich zwar sehr gewandelt, aber weiterhin wird im Team von Ärzten und Pflegekräften gemeinsam mit der Verwaltung füreinander und nicht gegeneinander gearbeitet.

In seiner Rede zitierte Prof. Krawietz abschließend einen früheren Chefarztkollegen und sagte: „Ich bin immer gerne in die Klinik gegangen, und musste keinem Kollegen ausweichen. Für die guten Arbeitsbedingungen danke ich unserer Oberbürgermeisterin und der Verwaltung, denn auch unter geringer werdenden Finanzmitteln wurde nach dem Motto verhandelt: ein bisserl geht immer.“

Im Rahmen der Abschiedsfeier vollbrachten die Kolleginnen und Kollegen ein wahres Feuerwerk an unterschiedlichen Darbietungen. Die Belegschaft probte schon seit Wochen für den perfekten Auftritt. Zu Beginn wurde eine Arie formvollendet dargeboten, die selbst Anna Netrebko hätte verblassen lassen. Anschließend zogen die Pflegekräfte mit ihrer Einlage nach. In alten, traditionellen Nonnentrachten legten Krankenschwestern und Pfleger eine flotte Sohle nach dem bekannten Hollywoodfilm „Sister Act“ aufs Parkett. Die Darbietungen steigerten sich weiter mit einem Auftritt des Gefangenenchors aus Nabucco und gipfelten schließlich in einer Nachstellung der täglichen Mittagsbesprechung in der Klinik, die allen Gästen herzhafte Lacher entlockte. Als abschließende Krönung gab ein talentiertes Ärztetrio im Look und Style der wilden 60er den legendären „Easy Rider“ zum Besten. Auf dem Sozius einer Harley Davidson machte Prof. Dr. Krawietz anschließend schon mal einen kurzen Ausritt in die große weite „Rentner-Freiheit“.

An diesem Abend war für jeden sichtbar und spürbar, wie sehr Prof. Dr. Wolfgang Krawietz von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Kollegen und Vorgesetzten geschätzt wird. Prof. Krawietz hat es verstanden, in schwierigen gesundheitspolitischen Zeiten, sein Team im beruflichen Alltag zusammenzuschweißen und zu motivieren.

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