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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern

RoMed Klinik Wasserburg am Inn

Aromapflege/-therapie in der RoMed Klinik Wasserburg

Wasserburg am Inn, 21.04.2010 - Was riecht denn hier so gut? Das werden sich bald viele Besucher der RoMed Klinik Wasserburg fragen, denn ab 21.04.10 wird die Aromapflege/-therapie in der Klinik eingeführt. Initiatorin dieser ergänzenden Pflege-und Heilmethode ist die Chefärztin der Abteilung für Innere Medizin, Frau. Dr. med. Petja Piehler, die mit Monika Volkmann eine erfahrene Aromatherapeutin aus der Klinik Augustinum München für eine interessante Fortbildung im Winter 2009 gewinnen konnte.

Die Intensivstation arbeitet bereits seit 2003 mit ätherischen Ölen, vor allem mit Waschungen zur Fiebersenkung und Beruhigung) mit sehr positiven Erfahrungen. Mit Claudia Roth von der Physiotherapieschule und Dr. Anja Margaretha Siebel aus der Abteilung für Anästhesie stehen uns bereits zwei ausgebildete Aromatherapeutinnen in unserem Haus zur Verfügung, so dass sich schnell ein Arbeitskreis bildete. Dieser wurde von pflegerischer Seite von Claus Maier (Intensivstation) und Christina Völker (Endoskopie) komplettiert.

Es besteht ein Unterschied zwischen der Aromapflege und der Aromatherapie. Die Aromapflege darf das Pflegepersonal eigenständig durchführen, die Aromatherapie ist
Ärzten und Heilpraktikern vorbehalten.

Die Aromapflege beinhaltet das Beduften der Räume, Waschungen, Einreibungen und Wickel und Auflagen mit ätherischen Ölen.

Im ersten Schritt setzen die Stationen Raumbeduftung ein. Die hier eingesetzten Grundmischungen für die verschiedenen Anwendungen wurden von dem Arbeitskreis Aromapflege/-therapie speziell für die individuellen Bedürfnisse des Hauses entwickelt und werden in der Apotheke im RoMed Klinikum Rosenheim nach Bedarf hergestellt. Es gibt drei Grundmischungen: eine beruhigende, eine aktivierende und eine keimreduzierende Mischung.

Die körperliche Anwendung mit ätherischen Ölen über Waschungen, Wickel, Einreibungen und Auflagen wird nach einer weiteren Fortbildung voraussichtlich im Herbst eingeführt.

Was erwarten wir von der Aromapflege?

Zu den Vorteilen für die Patienten zählen ein gesteigertes Wohlbefinden, denn die Düfte werden in der Regel als angenehm erlebt, Medikamente und damit Nebenwirkungen können reduziert und Therapien unterstützt werden, aber auch die Infektionsgefahr für Erkältungskrankheiten wird verringert, da die Öle eine antibakterielle Wirkung haben.

Ein weiterer Punkt ist, dass unsere Patienten zunehmend nach alternativen, ergänzenden Pflege- und Heilmethoden suchen.
Aber auch die Mitarbeiter können profitieren: der Eigenschutz vor Keimen wird stark gesteigert und es gibt weniger Erkältungskrankheiten auf den Stationen.

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