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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern
v.l.n.r. Chefarzt der Neurologischen Klinik am RoMed Klinikum Rosenheim Dr. Hanns Lohner mit Stationsleiterin der Station 6-E-Nord, Kerstin Stein und Assistenzärztin Dr. Nadja Kainz, die Daten lebenswichtiger körperlicher Funktionen eines Patienten am Überwachungsmonitor überprüfen.
v.l.n.r. Chefarzt der Neurologischen Klinik am RoMed Klinikum Rosenheim Dr. Hanns Lohner mit Stationsleiterin der Station 6-E-Nord, Kerstin Stein und Assistenzärztin Dr. Nadja Kainz, die Daten lebenswichtiger körperlicher Funktionen eines Patienten am Überwachungsmonitor überprüfen.
v.l.n.r. Chefarzt der Neurologischen Klinik am RoMed Klinikum Rosenheim Dr. Hanns Lohner mit Stationsleiterin der Station 6-E-Nord, Kerstin Stein und Assistenzärztin Dr. Nadja Kainz, die Daten lebenswichtiger körperlicher Funktionen eines Patienten am Überwachungsmonitor überprüfen.
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RoMed Klinikum Rosenheim

Erfolgreich zertifizierte Stroke Unit der Neurologischen Klinik erhält begehrtes Qualitätssiegel

Rosenheim, 27.09.2010 - Der Schlaganfall ist mittlerweile die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Allein in Bayern erleiden ca. 30.000 Menschen pro Jahr einen Schlaganfall, der so die häufigste Ursache für eine bleibende Behinderung im höheren Lebensalter ist.

Durch eine rasche Behandlung können die Schlaganfallfolgen erheblich gemildert werden. In den ersten Stunden nach Eintritt des Schlaganfalls gelingt es häufig, durch bestimmte Medikamente eine verschlossene Hirnschlagader wiederzueröffnen. Deshalb werden Betroffene auf einer spezialisierten Überwachungseinheit, einer so genannten „Stroke Unit“ betreut. Bereits im Jahre 2003 wurde eine Stroke Unit in der Neurologischen Klinik am RoMed Klinikum Rosenheim eingerichtet und seither kontinuierlich erweitert.

Nunmehr hat sich dieser spezialisierte Fachbereich einem umfangreichen Zertifizierungsprozess gestellt. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir die strengen Anforderungen der Deutschen Schlaganfallgesellschaft und der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe erfüllen und das Zertifikat einer regionalen Stroke Unit auf Anhieb erhalten haben. Möglich war dies nur durch die sehr gute und kooperative Zusammenarbeit der verschiedensten Fachbereiche, angefangen vom Pflegedienst, den Ärzten und medizinisch-technischen Diensten bis hin zum Fachbereich Qualitätsmanagement“, berichtet Dr. Hanns Lohner, Chefarzt der Neurologischen Klinik am RoMed Klinikum Rosenheim. Durch dieses Zertifikat werden deutschlandweit Stroke Units ausgezeichnet, die nach hohen Qualitätsrichtlinien arbeiten. Im Rahmen der Begehung durch eine Prüfkommission musste der Nachweis eines hohen Behandlungsstandards erbracht werden. Insbesondere musste für die Zertifizierung eine optimale Behandlungskette vom Eintreffen des Patienten in der Notaufnahme bis zur Entlassung nachgewiesen werden.

Auf der Stroke Unit des RoMed Klinikums Rosenheim konnten, seit der Einrichtung dieser spezialisierten Einheit, in jedem Jahr steigende Patientenzahlen registriert werden. Im Jahre 2009 wurden dort knapp 600 Patienten mit einem akuten Schlaganfall oder verwandten Erkrankungen behandelt. Die Stroke Unit im RoMed Klinikum Rosenheim ist Mitglied des so genannten TEMPiS-Netzwerkes, in dem eine überregionale Zusammenarbeit unter anderem mit Münchner Kliniken und mit der Universitätsklinik Regensburg erfolgt.

„Die Erteilung des Zertifikats ist für die Pflegekräfte, Therapeuten und Ärzte ein Ansporn, den bisherigen Weg fortzuführen und an einem ständigen Verbesserungsprozess weiterzuarbeiten“, so Chefarzt Dr. Lohner.

 


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