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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern
Bei der Wanderung
Bei der Wanderung

RoMed Klinikum Rosenheim

Der Berg ruft: Ich kann wieder laufen!

Die Teilnehmer hatten die Wahl und konnten vom Parkplatz Schilding aus direkt bis zur Alm mit einem Shuttletransfer fahren um dann rund um die Alm zu wandern oder konnten über Dorfen bis zur Alm marschieren. Ein Team der Zentralen Notaufnahme mit Chefarzt Dr. Michael Bayeff-Filloff und ein Rettungswagen des Bayerischen Roten Kreuzes begleiteten die Wanderer, um bei einem Notfall sofort zur Verfügung zu stehen. Für die Teilnehmer war es sehr beruhigend zu wissen, dass Rettungssanitäter, Pflegekräfte und Ärzte mit dabei waren.

Die ehemaligen Patienten und Angehörigen zeigten sehr viel Ehrgeiz und Energie und erlebten einen angenehmen Wandertag. Die jüngste Teilnehmerin (14 Monate) erreichte auf dem Rücken ihres Vaters die Hütte, der älteste ehemalige Patient war über 90 Jahre. Es hat sogar ein Patient teilgenommen der noch vor weniger als 3 Wochen einen Kathetereingriff an der aufgeweiteten Hauptschlagader erhalten hatte (Aortenaneurysma). Bei dem konventionellen operativen Eingriff wäre dies sicherlich nicht möglich gewesen.

Bei der Alm angekommen wartete bereits der Wirt mit bayerischen Schmankerln und Getränken. Der ehemalige Patient des Klinikums, Hans Steiner aus Rosenheim, brachte sogar seine Zither mit auf die Alm und unterhielt alle Teilnehmer mit seinen Musikeinlagen. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Ärztlichen Kreisverbandes, Dr. Fritz Ihler und Dr. Stefan Lüftl sowie Prof. Dr. Tepe folgte ein Vortrag zu Therapiemöglichkeiten bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (sog. Schaufensterkrankheit), der Diagnostik und der medikamentösen Therapie. Nach einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch zwischen Ärzten und Patienten ging es dann wieder zurück zum Ausgangspunkt und mit den Bussen nach Rosenheim.

Die Veranstaltung zeigte die hervorragende Zusammenarbeit des Klinikums Rosenheim mit den niederglassenen ärztlichen Kollegen und den Patienten. Alle hatten am ersten Gefäß-Wandertag viel Spaß und konnten den Behandlungserfolg gemeinsam erleben. Für viele stand am Ende der Behandlung die wiedererlangte Lebensqualität: wieder laufen können, denn der Berg und die Alm ruft!

Hintergrund der Veranstaltung:

Immer mehr Menschen leiden unter der sogenannten „Schaufensterkrankheit“ (peripherer Gefäßverschluss). Um dieser Krankheit vorzubeugen sind ausgedehnte Spaziergänge im Allgemeinen sehr gut. Muss die Erkrankung jedoch behandelt werden, bestehen heutzutage sehr effektive medizinische Therapieverfahren zur Gefäßeröffnung zur Verfügung. Vor eineinhalb Jahren ist Herr Prof. Tepe von der Universität Tübingen an das RoMed Klinikum Rosenheim gewechselt und führt seitdem Verfahren mit den modernsten minimal invasiven Methoden wie medikamentenbeschichteten Kathetern oder auch Plaqueentfernung mit Atherektomie zur Gefäßeröffnung durch. Falls dies nicht ausreichen sollte, steht für zusätzliche operative Ansätze ein gesamtes Gefäßteam zur Verfügung.

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