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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern
Chefarzt Privatdozent Dr. Stephan Budweiser (2.v.r.) im Gespräch mit seinem Team
Chefarzt Privatdozent Dr. Stephan Budweiser (2.v.r.) im Gespräch mit seinem Team
Chefarzt Privatdozent Dr. Stephan Budweiser (2.v.r.) im Gespräch mit seinem Team

05.08.2010 RoMed Klinikum Rosenheim

Lungenheilkunde am RoMed Klinikum Rosenheim jetzt auf höchstem Niveau -
Privatdozent Dr. Stephan Budweiser ist neuer Chefarzt

Die Pneumologie (Lungenheilkunde) ist zwischenzeitlich zu einer der bedeutendsten Disziplinen innerhalb der Inneren Medizin geworden. Dieser Entwicklung folgend wurde mit dem Ausscheiden von Prof. Dr. Krawietz am RoMed Klinikum Rosenheim die eigenständige Medizinische Klinik III mit den Schwerpunkten Pneumologie (Lungenheilkunde), Beatmungs- und Schlafmedizin, Allergologie sowie mit den weiteren Schwerpunkten Nephrologie (Nierenerkrankungen) und Rheumatologie unter der Leitung des neuen Chefarztes Privatdozent Dr. med. Stephan Budweiser geschaffen.

Der neue Chefarzt, Privatdozent Dr. Stephan Budweiser,
wurde 1968 in Bad Kötzting im Bayerischen Wald geboren¸ studierte in Erlangen, Würzburg und Regensburg und legte das Staatsexamen 1995 ab. Die berufliche Tätigkeit begann für den Mediziner 1995 in der Medizinischen Klinik III des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in Regensburg. 1996 erhielt Stephan Budweiser die Vollapprobation als Arzt und schloss die Promotionsarbeit an der Neurologischen Universitätsklinik Würzburg ab. 1997 wechselte der Mediziner an das Klinikum Friedrichshafen und ging 1998 nach Ingolstadt an das dortige Klinikum. 1999 folgte die Rückkehr an das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Regensburg. 2001 wechselte der Arzt an die dem  Klinikum der Universität Regensburg angegliederte Klinik Donaustauf, Zentrum für Pneumologie, und erlangte in diesem Jahr auch die Fachgebietsbezeichnung Innere Medizin. Des Weiteren erwarb er neben der  Schwerpunktbezeichnung „Pneumologie“ die Zusatzbezeichnungen “Intensiv- und Notfallmedizin“,  „Schlafmedizin“, „Allergologie“ und „Sportmedizin“. 2004 wurde Dr. Budweiser Leiter des Studienzentrums der Klinik Donaustauf und ab 2007 zum Oberarzt und stellvertretenden Leiter des Schwerpunkts Beatmungs- und Intensivmedizin ernannt. Der Mediziner habilitierte sich 2008 auf dem Gebiet der Beatmungsmedizin und wurde Privatdozent der Universität Regensburg.

Aufgrund seiner vielfältigen wissenschaftlichen Beiträge auf Kongressen und in renommierten Fachzeitschriften erhielt Dr. Budweiser zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter den Curt-Dehner Preis der Deutschen Gesellschaft für Lungen- und Atemforschung und den hochdotierten Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin. Außerdem ist der Wissenschaftler in vielen Gremien aktiv, darüber hinaus auch als Schriftleiter für Fachzeitschriften sowie als Gutachter.

Zusammen mit dem Chefarzt Privatdozent Dr. Budweiser, dem leitenden Oberarzt Dr. Georg Lueg und weiteren drei Oberärzten sind insgesamt fünf Lungenfachärzte mit langjähriger Erfahrung in der Pneumologie am Klinikum tätig. Eine derart gute Personalstruktur wird üblicherweise allenfalls von großen Fach- oder Universitätskliniken vorgehalten und unterstreicht, dass das RoMed Klinikum Rosenheim sich weiter als überregionales Zentrum für Pneumologie entwickelt. Damit ist die medizinische Versorgung am Klinikum Rosenheim jetzt auch auf dem Gebiet der Lungenheilkunde auf höchstem Niveau gewährleistet.

Lungenerkrankungen immer häufiger

Die chronisch obstruktive Bronchitis (COPD) ist zwischenzeitlich die häufigste Erkrankung der Atemwege. Neueren Studien zufolge erkranken weltweit bis zu 20 % aller Menschen daran. Am Klinikum Rosenheim können sowohl Patienten mit einer akuten Verschlimmerung (Exazerbation) der Erkrankung notfallmäßig versorgt werden, als auch Patienten, die eine langsame Zunahme ihrer Beschwerden feststellen. Bei schweren Formen hilft dabei neben speziellen Medikamenten oft auch die Einleitung einer Sauerstofflangzeittherapie. Zur Einschätzung des Schweregrades steht eine umfassende Lungenfunktionsdiagnostik zur Verfügung.


Die Lungenentzündung ist weltweit die bedeutendste Infektionskrankheit die oft ältere oder abwehrgeschwächte Menschen betrifft. Die Behandlung erfolgt dabei am Klinikum gemäß den neuesten Therapierichtlinien.

Eine weitere häufige Erkrankung ist das Asthma bronchiale das oftmals schon im Kindesalter auftritt. Meist ist die ambulante Behandlung ausreichend. In besonders schweren Fällen kann aber ein stationärer Aufenthalt notwendig werden. Aber auch andere allergologische Erkrankungen werden aufgrund der vielfältigen Umwelteinflüsse immer häufiger. Hier kann eine genaue Ermittlung der auslösenden Allergene erfolgen. Bei Wespen- oder Bienengiftallergie ist dann gegebenenfalls die Einleitung einer Schnell-Hyposensibilisierungsbehandlung, die anschließend durch die niedergelassenen Allergologen weitergeführt wird, möglich.

Behandlung von Lungentumoren durch ein interdisziplinäres Team
Der Lungenkrebs zählt in Deutschland zu den häufigsten bösartigen Erkrankungen. In der Medizinischen Klinik III des RoMed Klinikums Rosenheim können Lungentumore aller Art diagnostiziert und behandelt werden. Die operative Behandlung der Patienten wird durch speziell ausgebildete Chirurgen in der Abteilung für Thoraxchirurgie gewährleistet. Zudem kann aber auch eine Chemotherapie oder eine Strahlentherapie sinnvoll sein. Die Therapieentscheidung erfolgt in enger Abstimmung mit den Chirurgen, den Strahlentherapeuten, Onkologen, Radiologen und Pathologen im Rahmen der wöchentlichen interdisziplinären Tumorkonferenz.

Lungengerüsterkrankungen (z. B. Lungenfibrose) und Lungenhochdruck
Auch Lungengerüsterkrankungen (Lungenfibrosen) nehmen weltweit erheblich zu. In der Medizinischen Klinik III des RoMed Klinikums Rosenheim erfolgen hier die exakte Diagnosestellung und die Einleitung der bestmöglichen Therapie. Da dieser Erkrankung auch eine rheumatologische Ursache zugrunde liegen kann, ist die Zusammenarbeit mit der in der Abteilung integrierten Rheumatologie sehr wertvoll. Darüber hinaus wird in Kooperation mit den Kardiologen im Haus die Diagnostik und Therapie der pulmonalen Hypertonie (Lungenhochdruck) gewährleistet.

Zentrum für Schlafmedizin und Heimbeatmung
Ein weiterer Schwerpunkt der Abteilung besteht in der Behandlung der Schlafapnoe (nächtliche Atemaussetzer). Diese ist bekanntermaßen ein wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ist ähnlich schädlich wie etwa Bluthochdruck oder die Zuckerkrankheit. Dementsprechend ist eine frühzeitige und effektive Überdrucktherapie mit einer Maske notwendig.

Bei fortgeschrittenen Erkrankungen und zunehmender Luftnot, sowie bei Schwäche der Atemmuskulatur kann auch eine nächtliche Heimbeatmungstherapie notwendig werden. Die dazu notwendige Einstellung und nachfolgende Kontrolluntersuchungen können am Klinikum heimatnah durchgeführt werden.

Enge Kooperation mit niedergelassenen Ärzten (Netzwerk Lunge)
Mit der Etablierung der Pneumologischen Schwerpunktabteilung hat sich nunmehr auch die Möglichkeit ergeben im Rahmen des RoMed Klinikverbundes das Lungenzentrum Rosenheim weiter auszubauen. Um die Versorgung von Patienten mit Lungenerkrankungen weiter zu optimieren, wurde für die Kommunikation mit den niedergelassenen Ärzten und den RoMed Kliniken speziell eine Hotline eingerichtet. Darüber hinaus erfolgt selbstverständlich weiterhin die bereits bestehende sehr enge und intensive Kooperation im Netzwerk Lunge mit den niedergelassenen Lungenfachärzten und Internisten, bei denen die Patienten im Anschluss an den stationären Aufenthalt ambulant weiter betreut werden.

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Fax +49 (0) 8031 - 365 4911

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