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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern
Das MRT wird mit einem Kran in das richtige Stockwerk gehoben

RoMed Klinikum Rosenheim

RoMed Klinikum Rosenheim bekommt erstmalig einen eigenen Kernspintomographen

Das Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am RoMed Klinikum Rosenheim wird im Zuge von mehreren Bauabschnitten komplett umgebaut und erweitert. Schwerpunkt des aktuellen Bauabschnittes ist die Herstellung der Funktionseinheit „Kernspintomographie“ mit Untersuchungsraum, Bedien- und Befundungsraum, dem Vorbereitungsbereich für Patienten sowie die Umkleiden.

Jetzt wurde ein neues Kernspin-Gerät geliefert und mit Hilfe eines Krans in den Behandlungsbau des Klinikums eingehoben. Zuvor wurde  eine Außenwand im ersten Stock herausgebrochen und durch diese Öffnung das Gerät millimetergenau in den ersten Stock gezirkelt. „Dieser Aufwand war nötig, weil alleine der Magnet des Gerätes 4,5 Tonnen wiegt und es keine anderweitige günstigere Transportmöglichkeit gibt“, so Bauleiter Georg Peter. Eine zusätzliche Schwierigkeit waren die baulichen Strukturen; um statische Probleme zu vermeiden wurden mobile Stützpfeiler eingesetzt. „Die Gesamtlast betrug über 6 Tonnen, das hat ganz schön geknirscht als wir den MRT zum Einsatzort in der Radiologie gebracht haben“, so der Bauleiter. Damit das Gerät durch die Türöffnungen passte, musste es mit Hilfe einer Spezialvorrichtung gekippt werden. Nach professioneller Vorbereitung lief alles nach Plan und das Gerät steht nun an seinem vorgesehenen Platz.

Die Inbetriebnahme der gesamten Funktionseinheit ist für Ende November 2010 vorgesehen. Prof. Dr. Tepe, Chefarzt der Diagnostischen und Interventionellen Radiologie ist froh, dass er nun die modernste Bildgebung anbieten kann. „Gerade für die schnelle Schlaganfalldiagnostik, für Muskeln und Gelenke oder auch die Diagnostik der Brust gibt es keine Alternativen“, so Prof. Tepe.

Der Kernspintomograph auch Magnetresonanztomograph (MRT) genannt ist mit einer Magnetstärke von 1,5 Tesla ausgestattet, was dem aktuellen Standard entspricht. Die Kosten belaufen sich auf rund 1 Mio. Euro.

Was ist die Kernspintomografie?

Die Kernspintomografie ist ein diagnostisches Verfahren zur Darstellung der inneren Organe und Gewebe mithilfe von Magnetfeldern und Radiowellen. Im Gegensatz zu einer Röntgenuntersuchung oder Computertomografie arbeitet das Gerät nicht mit Röntgenstrahlen, sondern mit Magnetfeldern und Radiowellen.  Ein Hauptgrund für die Anwendung der Kernspintomografie ist, dass sie sehr genaue und differenzierte Darstellungen aller Körpergewebe liefert, vor allem nicht-knöcherner Strukturen, wie z. B. Weichteile, Organe, Gelenkknorpel, Meniskus, Bandscheiben und Gehirn. Auch das Herz kann inzwischen sehr gut beurteilt werden. Schon geringfügige Veränderungen im Körper, beispielsweise kleine Entzündungsherde, können auf diese Weise entdeckt werden.

Dieses moderne Bildgebungsverfahren steht künftig dem RoMed Klinikum Rosenheim zur Verfügung und kann zur schnellen Diagnostik besonders in Notfällen sofort herangezogen werden. In Kooperation mit der Kardiologe sind die Herzbildgebung und zusammen mit der Urologie die Diagnostik der Prostata geplant.

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