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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern
Prof. Dr. Alfons Meindl, Leiter der gynäkologischen Tumorgenetik des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München, Prof. Dr. Cornelia Höß, Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Kreisklinik Ebersberg, Brustzentrum Ebersberg und Prof. Dr. Thomas Beck, Leiter des Brustzentrums Südostbayern und Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am RoMed Klinikum Rosenheim
Prof. Dr. Alfons Meindl, Leiter der gynäkologischen Tumorgenetik des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München, Prof. Dr. Cornelia Höß, Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Kreisklinik Ebersberg, Brustzentrum Ebersberg und Prof. Dr. Thomas Beck, Leiter des Brustzentrums Südostbayern und Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am RoMed Klinikum Rosenheim
Prof. Dr. Alfons Meindl, Leiter der gynäkologischen Tumorgenetik des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München, Prof. Dr. Cornelia Höß, Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Kreisklinik Ebersberg, Brustzentrum Ebersberg und Prof. Dr. Thomas Beck, Leiter des Brustzentrums Südostbayern und Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am RoMed Klinikum Rosenheim
Prof. Dr. Alfons Meindl, Leiter der gynäkologischen Tumorgenetik des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München, Prof. Dr. Cornelia Höß, Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Kreisklinik Ebersberg, Brustzentrum Ebersberg und Prof. Dr. Thomas Beck, Leiter des Brustzentrums Südostbayern und Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am RoMed Klinikum Rosenheim

RoMed Klinikum Rosenheim

Brustkrebssymposium: Auf die Gene kommt es an

Über 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen am 10. Symposium „Brustkrebs“ teil. Das Kooperative Brustzentrum Südostbayern organisiert diese Veranstaltung, die sich mit der Diagnostik und Therapie von Brustkrebs beschäftigt.

Prof. Dr. Thomas Beck, Leiter des Brustzentrums und Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am RoMed Klinikum Rosenheim begrüßte die vielen interessierten Zuhörer und berichtete über die Neuerungen im Brustzentrum Rosenheim. „Jetzt verfügen wir über die digitale Mammographie und künftig können wir die diagnostischen Möglichkeiten mittels eines eigenen MRT’s und eines PET-CT’s anbieten“, berichtet Prof. Beck.

Im Rahmen des Vortragsprogramms referierten renommierte Spezialisten unter anderem über Leitsymptome, Operative Therapien und Erfahrungen mit systemischen Chemotherapien. Gisela Strigl-Wichmann berichtete über Neuigkeiten von der Frauenselbsthilfegruppe nach Krebs.

Einen Höhepunkt der Veranstaltung stellten die Ausführungen von Prof. Dr. Alfons Meindl, den Leiter der gynäkologischen Tumorgenetik des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München zu dem Thema „Genetik des Mammakarzinoms: Neue Gene, neue Versorgungskonzepte, neue Therapien“ dar. Sind die Gene des DNA-Stranges Nr. 13 (hier handelt es sich um das BRCA1-Gen) und des DNA-Stranges Nr. 17 (das ist das BRCA2-Gen) verändert, so besteht für die betroffene Frau eine erhöhte Gefahr, dass sich Eierstockkrebs bzw. Brustkrebs im Laufe der Jahre entwickelt. Wissenschaftlich konnte festgestellt werden, dass Frauen, bei denen ein BRCA-Gen erblich beschädigt ist, ein achtmal höheres Risiko haben an Brustkrebs zu erkranken, als eine genetisch unbelastete Frau. Bei der Abklärung erblich bedingter DNA-Veränderungen sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass auch genetische BRCA-Veränderungen im Erbgut des Vaters auf die Tochter übertragen werden können. Kommt dann noch eine genetische DNA-Veränderung der Mutter hinzu, so ist eine intensive früherkenntliche Überwachung der betroffenen Frau angezeigt. Dabei werden nach den aktuellen Standards Frauen ab dem 25. Lebensjahr eine halbjährliche Ultraschalluntersuchung sowie eine Kernspintomigraphie empfohlen. Gefährdete Frauen sollten zusätzlich ab dem 30. Lebensjahr jährlich eine Mammographie machen lassen. In bestimmten Fällen wird auch zu prophylaktischen Operationen geraten, da diese das Erkrankungsrisiko erheblich senken.

„Nachdem die höheren Erkrankungsrisikofaktoren bei veränderten Genen bekannt sind, macht es Sinn, die komplette DNA-Kette auf Veränderungen hin zu untersuchen. Frauen mit einer genetischen Belastung sollten sich unbedingt in eines der zwölf bundesweiten spezialisierten Zentren begeben, um eine Versorgung aus ,einer Hand’ zu erhalten, wie beispielsweise die Einhaltung des standardisierten Präventionskonzeptes zur Früherkennung“, betonte Prof. Dr. Meindl.

Nach den einzelnen Vorträgen entwickelten sich interessante Diskussionen zwischen Zuhörern und Referenten. Während der Pausen hatten die Besucher die Möglichkeit sich an den Ständen der Pharmaindustrie Informationen über Neuerungen zu holen.

Ergänzende Informationen:

MRT:
Magnetresonanztomograph auch Kernspintomograph genannt; die Kernspintomografie ist ein diagnostisches Verfahren zur Darstellung der inneren Organe und Gewebe mithilfe von Magnetfeldern und Radiowellen.

PET-CT:
Positronenemissionstomograph (PET) und Computertomograph (CT)
Bei der Positronenemissionstomographie handelt sich um eine stoffwechselbasierte Untersuchung, da Tumorgewebe regelmäßig eine höhere Stoffwechselaktivität aufweist als gesundes Gewebe. Dazu wird ein radioaktiver Stoff verabreicht, der sich besonders in dem aktiveren Tumorgewebe anreichert. Mit einer Spezialkamera wird diese Strahlung gemessen. Aus diesem Ergebnis lässt sich dann ein dreidimensionales Bild errechnen. Im Gegensatz dazu werden mit dem Computertomographen einzelne Körperschichten überlagerungsfrei mittels Röntgenstrahlen dargestellt.

Die Aufnahmen des PET’s und CT’s können zu einem einzigen Bild fusioniert werden. Form und Größe des Tumors werden dabei ganz exakt dargestellt.

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