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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern
Großbaustelle an der RoMed Klinik Prien am Chiemsee
Großbaustelle an der RoMed Klinik Prien am Chiemsee

RoMed Klinik Prien

Die RoMed Klinik Prien am Chiemsee zieht Jahresbilanz: Rückblick über das Jahr 2010 - Ausblick 2011

Die RoMed Klinik Prien am Chiemsee blickt auf ein bewegtes Jahr 2010 zurück. Vieles hat sich getan und verändert. Optisch ist diese Veränderung am deutlichsten mit der Großbaustelle im Bereich des Seebettenhauses zu erkennen.

Die Zahl der stationär aufgenommen Patienten hat sich nach dem „Rekordjahr“ 2009 um 4,5 Prozent  leicht reduziert, mit rund 7.000 stationären Patienten wurden dennoch 265 Patienten mehr als 2008 behandelt. Einen zahlenmäßigen Zuwachs konnten die Hauptabteilung Chirurgie und die Belegabteilung Urologie verbuchen. Die Abteilung Geburtshilfe konnte die Geburt von 265 Babys verzeichnen.

Eine deutliche Steigerung von 16 Prozent auf 9.153 Fälle konnte bei den ambulanten Patienten verzeichnet werden, was auf die ambulanten Operationen im Gesundheitszentrum der RoMed Klinik Prien zurückzuführen ist. Das Gesundheitszentrum mit einem Ambulanten OP-Zentrum wurde im November 2009 eröffnet, im Jahr 2010 wurden dort bereits 1565 Operationen durchgeführt. Einen Schwerpunkt bildet die ambulante Augenheilkunde.

Die durchschnittliche Verweildauer bei stationären Aufenthalten in der Klinik betrug letztes Jahr nahezu unverändert sechs Tage.

Das Leistungsspektrum der Chirurgie hat sich erweitert: Seit September 2010 wird im Rahmen der Chirurgischen Praxis im Gesundheitszentrum eine Spezialsprechstunde für die Hand- und Fußchirurgie, in Kooperation mit dem RoMed Klinikum Rosenheim, angeboten. Im Bereich der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie führt Dr. Frank Busse, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Operationen im Ambulanten OP-Zentrum durch, Dr. Maria Urban, ebenfalls Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie, ist Kooperationsärztin der RoMed Klinik Prien.

Die Röntgenabteilung wird nicht nur baulich saniert, sondern auch gerätetechnisch modernisiert. In diesem Rahmen sollen der Computertomograph (CT) ausgetauscht, sowie zwei neue mobile Röntgengeräte (C-Bögen) angeschafft werden. Im Jahr 2011 ist zudem die Aufstellung eines Kernspintomographen (MRT) geplant.

Die vorhandene Abteilung für Nuklearmedizin wurde vom Medizinischen Versorgungszentrum für Strahlentherapie und Nuklearmedizin am Klinikum Rosenheim übernommen und wird unter der neuen Leitung weiter betrieben.

B
ereits im vergangenen Jahr wurde die Grundsatzentscheidung getroffen, in der Klinik auch weiterhin selbst die Mahlzeiten für die Patienten und Mitarbeiter zuzubereiten. Dazu wird im Zuge der Baumaßnahmen die Küche reorganisiert und mit neuen Geräten ausgestattet. 

Entgegen so mancher Befürchtung wurde mit der Fusion nicht am Personal gespart. Der Personalstand im Pflegedienst ist höher als zuvor, in einzelnen Abteilungen wurden die Stellen weiter ausgebaut. Das pflegerische Spektrum und die Organisation des Pflegedienstes wurden in einer abgestimmten Strukturpolitik sinnvoll neu ausgerichtet. Auch die Anzahl an Ärzten hat um 1,7 Prozent leicht zugenommen.

Die Patientenzufriedenheit wird mit Hilfe eines Fragebogens erhoben, den die Patienten bei der Aufnahme erhalten. Die Ergebnisse sind gleichbleibend gut, sie liegen bei einer  Durchschnittsbewertung von 1,65 auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend). 92,6 Prozent gaben an, die Klinik Prien uneingeschränkt weiter empfehlen zu wollen.

Einem bundesweit folgenden Trend sind Engpässe bei der Personalgewinnung im Ärztlichen und Pflegerischen Bereich im gesamten RoMed-Verbund zu spüren. Bis jetzt konnten jedoch noch alle Stellen besetzt werden. Hier zeigen sich bereits die durch die Fusion erwarteten Vorteile und Möglichkeiten, die der Verbund bietet. Aber auch die hervorragende Zusammenarbeit mit anderen Institutionen wie der TU München spielt eine wichtige Rolle. Um die volle Weiterbildung im Bereich der Chirurgie, speziell der Viszeralchirurgie in Prien zu gewährleisten und damit die Attraktivität der Klinik für junge Ärzte zu steigern, besteht hier eine enge Kooperation. Für die Abteilung Innere Medizin, speziell für den Bereich der Gastroenterologie, laufen im Moment Verhandlungen mit der Medizinischen Klinik II des Universitätsklinikums Großhadern, um eine ähnliche Form der Zusammenarbeit zu erreichen.

Die Fusion ist jetzt eineinhalb Jahre her. Dadurch und wegen der Baumaßnahmen waren Umstrukturierungen bzw. Umzüge nötig. So wurde in der RoMed Klinik Prien nun eine gemeinsame Station für die Innere Medizin und die Allgemeinchirurgie in Betrieb genommen. Nach anfänglichen Unsicherheiten ist mittlerweile deutlich erkennbar, dass die Mitarbeiter Vertrauen in die neue Situation gefasst haben. Unterstützt wird dieser Prozess durch gemeinsame Veranstaltungen des Betriebsrates wie Betriebsausflüge oder das standortübergreifende Sportfest.
In Prien zeigt sich die positive Entwicklung auch daran, dass wieder sehr viele Mitarbeiter an der gemeinsamen Weihnachtsfeier der Klinik teilgenommen haben.

Zivildienstleistende
stehen der Klinik noch bis 30.06.2011 zur Verfügung. Derzeit ist der Klinik nicht bekannt, ob im Rahmen des geplanten Bundesfreiwilligendienstes ein Ersatz geschaffen werden kann. Im Moment werden die Lücken durch den Wegfall der Zivildienstleistenden durch eine Erweiterung der Stellen im Freiwilligen Sozialen Jahr sowie der Einstellung von Personal–Aushilfen aufgefangen.

Synergien
aufgrund der Fusion konnten bisher vor allem in den administrativen Bereichen durch die Zusammenführung von Abteilungen zu zentralen Diensten realisiert werden. Das betrifft die Personalabteilung, den Zentaleinkauf, die Buchhaltung, das Qualitätsmanagement und die EDV mit einer Vereinheitlichung der Systeme. Im Moment wird ein zentrales Controlling aufgebaut. Mit der Anbindung an das RoMed Zentrallager in Großkarolinenfeld gibt es im Jahr 2011 auch eine gravierende Umstellung in der Logistik. Hierfür wird unter anderem die flächendeckende Ausstattung der Klinik mit Modulsystemen, einer speziellen Art der Lagerhaltung, notwendig.

Das Stichwort „Hygiene“ im Krankenhaussektor war letztes Jahr ein großes Thema. Alle Kliniken des RoMed-Verbundes widmen sich diesem schon seit Jahren sehr intensiv. Im RoMed-Verbund sind unter der Leitung eines Hygienearztes an jedem Haus hygienebeauftragte Ärzte und besonders ausgebildete Hygienefachkräfte tätig. Im letzten Jahr führte die Hygieneabteilung in allen RoMed Kliniken Informationsveranstaltungen durch, die von Mitarbeitern, sowie Patienten und Besuchern sehr gut angenommen wurden.

Ein weiterer großer Vorteil für die Klinik Prien liegt darin, dass die Zentrale Bauabteilung im RoMed Klinikum Rosenheim die Organisation und den Ablauf der Baumaßnahmen in Prien nun mit betreut und unterstützt.

Zertifizierungen:
Die RoMed Kliniken Bad Aibling, Prien am Chiemsee und Wasserburg am Inn stellten sich im Jahr 2010 der Rezertifizierung nach der DIN ISO 9001:2008 und konnten ohne Schwierigkeiten nachweisen, dass die umfangreichen Vorgaben nicht nur auf dem Papier stehen, sondern gelebt und weiterentwickelt werden. Auch das Darmzentrum wurde im Juli 2010 nach den Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft erfolgreich rezertifiziert. Wie bereits berichtet, wurde auch die RoMed Klinik Prien als Mitglied im Traumanetzwerk München Oberbayer Süd zertifiziert.

Baumaßnahmen:
Derzeitiger Stand: Die Bauarbeiten haben sich witterungsbedingt etwas verzögert. Das Richtfest ist für Mai 2011geplant, die Fertigstellung des Gebäudes soll im Herbst 2012 erfolgen. Im nächsten Bauabschnitt wird das Südbettenhaus abgerissen, die Fertigstellung ist für Mitte/Ende 2014 geplant. Die Kosten bewegen sich im Rahmen, derzeit ist keine außerplanmäßige Kostensteigerung abzusehen.
Die Bettenzahl bleibt derzeit unverändert (150 Planbetten). Die lärmintensiven Arbeiten sind vorerst mit dem Abriss des Seebettenhauses und der Erstellung des Fundamentes abgeschlossen.

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