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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern
Florian Lechner mit dem Glaskunstwerk
Florian Lechner mit dem Glaskunstwerk
Florian Lechner mit dem Glaskunstwerk 'woher - wohin' mit Dr. Ertan Mergen, Ärztlicher Leiter der Strahlentherapie (1.v.r.) und den Stadträten Udo Satzger (2.v.l.), Robert Metzger (5.v.l.) und Elisabeth Jordan (6.v.l.) sowie Kulturamtsleiter Robert Berberich (4.v.l.)
Florian Lechner mit dem Glaskunstwerk

MVZ am RoMed Klinikum Rosenheim

Glasschale im Medizinischen Versorgungszentrum feierlich enthüllt

Erschaffen wurde die ovale Glasschale, welche die Bezeichnung „woher – wohin“ trägt, von dem Künstler Florian Lechner. Die Städtische Galerie Rosenheim kaufte die Schale, die jetzt erstmalig öffentlich präsentiert wurde. Als Leihgabe steht das Kunstwerk ab sofort im Medizinischen Versorgungszentrum für Strahlentherapie und Nuklearmedizin am RoMed Klinikum Rosenheim.

Dr. Ertan Mergen, Ärztlicher Leiter der Strahlentherapie, begrüßte alle Gäste und führte in die Thematik ein. Der gebürtige Münchner Florian Lechner beschäftigt sich bereits seit 40 Jahren mit Glas. Der mehrfach ausgezeichnete Künstler möchte mit seiner Arbeit geistige Aspekte in der Materie Glas sichtbar machen. Dr. Mergen spannte einen Bogen vom Kunstwerk aus Glas hin zur schön gestalteten Abteilung, die mit viel Glas ein besonders schönes Ambiente für die Patienten schafft. Der Mediziner wies daraufhin, dass Glas auch in Räumlichkeiten eine ganz wichtige Funktion innehat: So trennt Glas z. B. Innenräume und Außenräume, umgekehrt verbindet genau das gleiche Glas diese Räume durch seine Transparenz, der Außenbereich rückt dadurch sogar näher heran. „Durch Glas entstehen somit immer wieder Grenzbereiche oder    um es mit den Worten Florian Lechners auszudrücken – Grenzsituationen“, sagte Dr. Mergen. Die mit Spannung erwartete Enthüllung nahmen Monika Hauser, Leiterin der Städtischen Galerie Rosenheim, Florian Lechner und Dr. Ertan Mergen gemeinsam vor.

„Die Schale ist ein Symbol, die sehr viel transportieren und aufnehmen kann“, erklärte Florian Lechner nach der Enthüllung. Die ovale Glasschale hat im Vergleich zu einer runden Schale sozusagen zwei Zentren. Diese Zentren können auch Gegensätze in einen Kontext bringen, wie etwa: „Morgen - Abend“, „Gesundheit - Krankheit“, „geboren werden - sterben“. Die Bezeichnung „woher – wohin“ ist eine sehr symbolträchtige Titulierung und vermag bei jedem Betrachter unterschiedliche Interpretationen hervorrufen.

Das Glaskunstwerk kann während der Öffnungszeiten des Medizinischen Versorgungszentrums für Strahlentherapie und Nuklearmedizin werktags, außer samstags von 7:30 Uhr bis 17 Uhr, Lilienweg 10, Rosenheim, besichtigt werden.

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