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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern
Reger Andrang herrschte beim "Onkologischen Symposium"

RoMed Klinikum Rosenheim

Zertifiziertes Kompetenznetzwerk: Onkologisches Zentrum der RoMed Kliniken
Symposium für Interessierte

Rosenheim, 21.01.2012 - Prof. Dr. Thomas Beck, Leiter des Onkologischen Zentrums Rosenheim, führte rund 80 Besucher in die Welt des komplexen Themenfeldes eines onkologischen Zentrums ein. Am vergangenen Samstag fand dazu ein Symposium im Bildungs- und Pfarrzentrum St. Nikolaus statt.

Eine Voraussetzung, um überhaupt als Onkologisches Zentrum anerkannt zu werden, ist, dass zunächst drei Organzentren etabliert und zertifiziert werden. In Rosenheim war das kein Problem. Seit 2003 existiert das Brustzentrum (Prof. Dr. Thomas Beck, Gynäkologische Klinik), seit 2008 das Darmzentrum (Prof. Dr. Peter Wagner, Chirurgische Klinik) und seit 2009 das Prostatakarzinomzentrum (Dr. Markus Wöhr, Urologische Klinik). Das bestehende Lungenzentrum (PD Dr. Stephan Budweiser, III. Medizinische Klinik) wird demnächst gesondert zertifiziert. „Nun darf man sich das Onkologische Zentrum nicht in Form eines eigenen Hauses vorstellen, sondern es ist vielmehr die vernetzte, ineinandergreifende Zusammenarbeit der unterschiedlichen Fachdisziplinen. Auch die Haemato (=Blut)-Onkologie (Dr. Helmut Huff und Dr. Gerhard Puchtler, II. Medizinische Klinik) ist dabei ein wichtiger Bestandteil.

Natürlich gehört die intensive Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Selbsthilfegruppen ebenfalls dazu. Die Spezialisierung in Teilbereichen ist von enormer Wichtigkeit und die kontinuierliche Qualitätskontrolle ein unabdingbarer Gradmesser“, betonte Prof. Dr. Beck. Ein großer Vorteil der zertifizierten Zentren ist, dass nur hier nachweisbar eine sogenannte „leitlinienkonforme“ Behandlung erfolgt.

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer begrüßte die Teilnehmer und sagte: „Es erfüllt mich mit Stolz die Weiterentwicklung des RoMed Klinikums Rosenheim zu sehen. Das verdanken wir Ihnen, Ihrem Einsatz und Ihrer Kompetenz! Ganz besonders betonte das Stadtoberhaupt, wie wichtig Vertrauen in der Medizin ist und dass die Menschlichkeit nicht auf der Strecke bleiben darf.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Selbsthilfegruppen „Frauenselbsthilfe nach Krebs“, „Deutsche ILCO“ und „Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Rosenheim“ erläuterten ihre Tätigkeitsschwerpunkte in der Beratung und die gegenseitige Unterstützung auf Augenhöhe nach dem Motto: „Auffangen, informieren, begleiten“. Einhelliger Grundtenor war: Niemand möchte mehr auf die Zentren verzichten! Die kooperative Zusammenarbeit zwischen den Selbsthilfegruppen und dem Klinikum wurde ausdrücklich gelobt. Aber auch kritische Töne wurden angeschlagen. „Es kann doch nicht sein, dass in der Bevölkerung teilweise gar nicht bekannt ist, dass es die verschiedenen Zentren in Rosenheim gibt“, bedauerte ein Teilnehmer.

 

 

Dr. Peter Kerp, 1. Vorsitzender der Rosenheimer Krebsberatungsstelle, erläuterte die Notwendigkeit der Hilfestellung bei Fragen, die über die medizinischen Aspekte hinaus gehen. Die Krebsberatungsstelle ist Anlaufstelle und Lotse für den ratsuchenden Menschen.

 

In den medizinischen Fachvorträgen gingen die namhaften Referenten auf Tätigkeitsschwerpunkte ein und berichteten von Neuerungen aus den Bereichen Diagnostik und Therapie der verschiedenen Krebserkrankungen. „Mit dieser Veranstaltung hat man einen guten Einblick in die vielen Facetten des Onkologischen Zentrums erhalten. Es ist enorm wie viele unterschiedliche Fachbereiche und Organisationen ineinander greifen und Hand in Hand zusammenarbeiten. Das ist wirklich eine Bereicherung für die Menschen in unserer Region“, berichtete eine Besucherin.

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