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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern
Pflegekräfte beugen sich über eine bei der "Explosion verletzten" Kollegin

RoMed Klinik Wasserburg

Brandschutzübung in der RoMed Klinik Wasserburg: "Explosion" löst Brand in Klinik aus!

Es ist 19.00 Uhr. Das Pflegepersonal geht auf der Station 2 in der RoMed Klinik Wasserburg am Inn seiner Arbeit nach. Plötzlich ertönt ein Knall. Ein Lagerraum auf der Station steht sofort in Flammen. Eine Krankenschwester, die sich gerade im Raum befindet, rettet sich schwer verletzt in den Gang und ruft ihre Kollegen zu Hilfe. Dichter Rauch wabert aus dem Raum über den Gang der Station. Soweit der Anfang einer Brandschutz-Übung, die am Freitag, den 11. Mai 2012 in der RoMed Klinik Wasserburg durchgeführt wurde.

Das Personal auf der Station wurde von diesem Szenario überrascht. Zwar wurde das richtige Verhalten bei Bränden bereits viele Male geübt und besprochen, doch diese Situation mit einer inzwischen bewusstlosen Kollegin, ist neu. So dauert es zwei Minuten, bis alles anfängt zu laufen. Der Brandalarm wird ausgelöst, die Kollegin in Sicherheit gebracht, das Feuer eingeschlossen und dann beginnt die Evakuierung des betroffenen Stationsabschnittes. Herr Manuel Unterhiner erscheint wenige Augenblicke später als ärztlicher Einsatzleiter und übernimmt die Führung vor Ort. Sie wird von der „Krankenhauseinsatzleitung“ unterstützt, die jetzt ebenfalls zusammentrifft.

Inzwischen hat die Integrierte Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst die Feuerwehr Wasserburg alarmiert, die wenige Minuten später vor der Klinik eintrifft, sowie die SEG (Sondereinsatzgruppe) des BRK Wasserburg und der Johanniter zum Einsatzort gerufen werden.

Mit geballter „manpower“ löschten die Feuerwehrmänner den Brand, halfen bei der Evakuierung der Patienten und retteten einen schwerverletzten „Patienten“ mit der Drehleiter aus seinem Zimmer. In ihrer schweren Montur muten die Atemtrupps an wie Raumfahrer. Sie transportieren die Patienten, die, von Statisten gespielt, mit Verwirrtheit, Panikattacken und Schmerzzuständen aufwarteten.

Die Patienten wurden in die Turnhalle der Berufsfachschule für Physiotherapie gebracht, in dem sie von der SEG des BRK  und den Johannitern ärztlich und pflegerisch betreut wurden, bis sie verlegt, bzw. nach Brandlöschung und Entrauchung, in ihre Zimmer zurückgebracht werden konnten.

Nicht alles klappte „wie am Schnürchen“. Aber das ist genau der Grund, warum immer wieder eine Ausnahmesituation geübt werden muss. Bei einer Schlussbesprechung wird der Verlauf der Übung auch mit der Feuerwehr und der SEG analysiert. 

 
„Wir hoffen alle, dass ein solches Geschehen nie Wirklichkeit wird, doch die Erfahrung um uns herum zeigt leider ein anderes Bild. Daher sind Übungen dieser Art unerlässlich für unser Krankenhaus!“ betont Peter Bolz, Beauftragter für die Brandschutz-Organisation und –Personalschulung der RoMed Kliniken Bad Aibling, Prien und Wasserburg zum Abschluss.

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