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RoMed Klinik Prien am Chiemsee

Polizeieinsatz in Klinik

Informationen zum Polizeieinsatz - Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd vom 07.08.2012:

PRIEN AM CHIEMSEE, LKR. ROSENHEIM. Nach Mitteilung der Leitung einer Priener Klinik am Dienstagvormittag, 07.08.2012, über gewisse Ungereimtheiten in der Abteilung Nuklearmedizin, wurden von Feuerwehr und Polizei sicherheitshalber und zu Ermittlungszwecken Messungen vorgenommen. Bereits nach kurzer Zeit stand fest, dass für Besucher und Patienten zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden hat. Die Kripo versucht die Hintergründe zu klären und hat die Ermittlungen aufgenommen.

Eine Mitarbeiterin der Klinik stellte am Vormittag, noch vor der Patientenversorgungszeit, Ungereimtheiten in der Abteilung Nuklearmedizin fest  und verständigte die Klinikleitung. So befanden sich beispielsweise hier zur Verwendung kommende nuklearmedizinische Substanzen nicht am gewohnten Ort. Die Klinikleitung informierte darüber unverzüglich die Polizeiinspektion Prien am Chiemsee.

Die betroffene Abteilung Nuklearmedizin bietet ein eingeschränktes Untersuchungsspektrum an. So werden insbesondere Untersuchungen durchgeführt und Diagnostik betrieben. Demzufolge sind auch keinerlei stark strahlende und allein durch die Strahlung gefährlich werdende Mittel gelagert. Der betroffene Bereich ist beispielsweise durch Sicherheitsschlösser besonders geschützt und nur einem eingeschränkten Personenkreis zugänglich.

Nichts desto Trotz wurden sicherheitshalber Feuerwehrkräfte und für Ermittlungszwecke Mitarbeiter des Gefahrgut- und Strahlenspürtrupps des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zur Klinik entsandt. Die dort vorgenommenen Messungen verliefen negativ und somit stand schnell fest, dass zu keinem Zeitpunkt Gefahr für Patienten und Besucher bestand. 

Die Hintergründe, die zu diesem Einsatz geführt haben, sind noch nicht geklärt. Möglicherweise ist jedoch eine Mitarbeiterin der Klinik durch dort gelagerte medizinische Präparate geschädigt worden. Die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim hat in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, die Ermittlungen übernommen. Die Behörden stehen dabei in engem Kontakt mit der Klinikleitung und werden von dort unterstützt.

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