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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern
Die glücklichen Preisträger mit Flintsbachs Bürgermeister Wolfgang Berthaler (2.v.l.) und Euregio-Präsident Walter J. Mayr (4.v.l.) - Foto: Fischer, LRA Rosenheim
Die glücklichen Preisträger mit Flintsbachs Bürgermeister Wolfgang Berthaler (2.v.l.) und Euregio-Präsident Walter J. Mayr (4.v.l.) - Foto: Fischer, LRA Rosenheim
Die Preisträger 2013: (von links) Michael Nützel-Aden vom Akadamischen Institut für Gesundheits- und Sozialberufe Rosenheim, Flintsbachs Bürgermeister Wolfgang Berthaler, Sulzberger Dreigesang, dazwischen Euregio-Präsident Walter J. Mayr und Kufsteins Altbürgermeister Dr. Herbert Marschitz sowie Johann Dresch, der Obmann des Passionspielvereins Erl. - Foto: Fischer, LRA Rosenheim
Die glücklichen Preisträger mit Flintsbachs Bürgermeister Wolfgang Berthaler (2.v.l.) und Euregio-Präsident Walter J. Mayr (4.v.l.) - Foto: Fischer, LRA Rosenheim

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Wort „Grenze“ erscheint überflüssig
Euregio Inntal Preis wurde für Verdienste über die Landesgrenzen hinweg vergeben

Der Passionsspielverein Erl, der Sulzberger Dreigesang, Kufsteins Altbürgermeister Dr. Herbert Marschitz und das Akademische Institut für Gesundheits- und Sozialberufe in Rosenheim wurden mit dem Euregio Inntal Preis 2013 geehrt.Die Preisverleihung fand am Abend (21.02.13) zum zweiten Mal in der „Alten Post" in Fischbach in der Gemeinde Flintsbach statt.

Zu Beginn lobte der Präsident der Euregio Professor Walter J. Mayr die Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene: Sie fördere Frieden und Freiheit. Flintsbachs Bürgermeister Wolfgang Berthaler sah es als Hausherr pragmatischer: Auf dem kleinen Dienstweg lasse sich mehr bewegen, als wenn man auf München oder Innsbruck warte. Die Euregio ist für Professor Mayr Teil des europäischen Einigungsprozesses. Deren wichtigste Aufgabe sei es, Gegenwart und Zukunft mit zu gestalten, so der Euregio-Präsident.

Die Passion in Erl feiert in diesem Jahr ihr 400-jähriges Jubiläum. Laudator und Regisseur Markus Plattner, der frisch von den Proben kam, schwärmte von der Veränderung, die durch die Passion bei den Menschen bewirkt werde. Sie näherten sich an, nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Leben, so Plattner. Nächstenliebe, Toleranz und Begeisterung, mit diesen Themen beschäftigten sich die Mitspieler. Das übertrage sich ins Publikum und damit auch über die Grenzen hinweg. Laut Plattner spielen 600 der 1.400 Einwohner Erls bei der Passion mit. Die Hälfte der 100 Proben läge hinter ihnen. Premiere ist am 26. Mai, insgesamt wird es 130 Aufführungen geben. 40.000 Karten wurden im Vorverkauf bereits abgesetzt.

Stefan Frühbeis, der Leiter der Volksmusikredaktion beim Bayerischen Rundfunk erinnerte zu Beginn seiner Laudatio für den Sulzberger Dreigesang an sein frühres Leben beim Bayerischen Fernsehen. Den Zusehern ist er nämlich eher aus der Sendung „Bergauf Bergab" bekannt. Frühbeis erzählte, wo er überall in der Welt Berge bestieg, auf dem Sulzberg in der Gemeinde Brannenburg sei er aber nie gewesen. Er bedauerte dies, weil der Berg doch so ein wunderbares „Gewächs" hervorgebracht habe. Die Liebe des Sulzberger Dreigesangs gehöre dem alpenländischen Volkslied. Mit ihrem Charme, ihren schönen Stimmen – und blitzsauber anzuschauen sind sie auch – singen sich die drei in die Herzen in halb Europa, lobte Frühbeis. Und zu ihren Nachbarn in Tirol pflegen sie besondere Beziehungen mit Auftritten diesseits und jenseits der Grenze. Seit mehr als 35 Jahren treten Elisabeth Reiter, Maria Gasteiger und Regina Feicht gemeinsam auf. Frühbeis wünschte ihnen noch viele gemeinsame Jahre mit dem Dreigesang.

Dr. Herbert Marschitz ist Kufsteins Bürgermeister mit der längsten Amtszeit. 18 Jahre, bis 2010, leitete er die Geschicke der Stadt. In dieser Zeit wurde viel gebaut und generalsaniert. Laudator Bezirkshauptmann Dr. Christian Bidner zählte eine umfassende Liste von Projekten auf. Dazu gehörte unter anderem das Bezirkskrankenhaus, das auch den Patienten auf bayerischer Seite zur Verfügung steht. In Marschitzs Amtszeit fällt zudem der Aufbau der Fachhochschule Kufstein. Im Oktober 1997 nahm sie ihren Betrieb auf und Rosenheims Hochschule war damals die erste Partnerschule. Marschitz selbst gab das Lob weiter an seinen damaligen Stellvertreter und heutigen Präsidenten der Euregio Professor Mayr: Er habe bei der Fachhochschule und der Euregio vorbildliches geleistet. Mayr, der bei diesem Lob abwinkte, wies noch darauf hin, dass es einzig Marschitz zu verdanken ist, dass auf der Autobahn zwischen den Ausfahrten Kufstein-Nord und Kufstein-Süd keine Maut verlangt wird. Wäre dies dem ehemaligen Bürgermeister nicht gelungen, hätten wir Verkehrschaos auf beiden Seiten der Grenze, meinte Mayr.

Der vierte Preisträger war das Akademische Institut für Gesundheits- und Sozialberufe Rosenheim. Laudator Bürgermeister Rudolf Puecher aus Brixlegg und Obmann des Krankenhaus-Verbandes Kufstein lobte das Institut als Wegbereiter. 2006 begannen die ersten Mitarbeiter aus dem Bezirkskrankenhaus Kufstein eine Ausbildung in Rosenheim. Der besondere daran, der Abschluss am Institut wurde erstmals grenzüberschreitend anerkannt. Inzwischen, so Puecher, nutzen auch die Bezirkskrankenhäuser in St. Johann und Lienz das Bildungsangebot des Instituts in Rosenheim. Eine flächendeckend hohe Qualität in Aus- und Fortbildung ist so gewährleistet, ist sich der Laudator sicher. Es sei ein Grundrecht eines jeden Menschen, dass die beste medizinische und pflegerische Versorgung garantiert werde, sagte Puecher. Die Auszeichnung nahm Institutsleiter Michael Nützel-Aden entgegen.

Die Preisverleihung endete mit der Europahymne. Für die musikalische Begleitung beim Festakt sorgten die Flintsbacher Bläser.

(Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim)

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