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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern
Anton Brandl, leitender Anästhesiepfleger erklärt den Kindern die Narkosegeräte

RoMed Klinik Wasserburg

Ein Ausflug in die RoMed Klinik Wasserburg am Inn

24 Kinder und drei Betreuerinnen des Kindergartens St. Rupert aus Eiselfing unternahmen einen Ausflug und sahen sich die RoMed Klinik Wasserburg von innen an. Anton Brandl, leitender Anästhesiepfleger, begrüßte die Gruppe. Bei einem kleinen Imbiss erklärte er den Kindern, dass es in einem Krankenhaus viele verschiedene Berufsgruppen gibt und nicht nur Ärzte und Pflegekräfte. Auf seine Frage, warum man in ein Krankenhaus gehen müsse, kamen von den Kindern viele Antworten, die von einer Platzwunde und einem gebrochenen Bein bis hin zu Krebserkrankungen reichten. 

Danach begann die Führung durch das Haus. Die Kinder verhielten sich vorbildlich, um die Patienten nicht zu stören.

Erster Halt war die Bettenstation. Herr Brandl erklärte den Kindern, dass die Betten besonders aufbereitet werden müssen, damit sich keine Bakterien verbreiten und dadurch andere Patienten angesteckt werden. Auch die Funktionsweise und die vielen Einstellmöglichkeiten der Betten wurde vorgeführt. Nach einem kurzen Stopp in der Wäscherei und in der Kapelle ging es weiter auf die Neugeborenenstation. Die Kinder staunten, wie winzig die Babys waren und konnten gar nicht glauben, dass sie selbst auch mal so klein waren.

Anschließend besichtigte Herr Brandl mit ihnen noch ein (leeres) Patientenzimmer bevor sie zum Höhepunkt des Vormittages kamen: der Notaufnahme!

Gespannt sahen sie dort zu, wie der Pfleger Martin Meisl einen Unterarm eingipste oder einen Verband anbrachte. Natürlich bekam jeder, der es wollte, einen Gips oder einen Verband in seiner Wunschfarbe angelegt. In der Anästhesie konnten die Kinder hautnah erleben, wie die Elektroden für die Anästhesieüberwachung angebracht wurden. Gespannt verfolgten sie auf dem Monitor die Werte von Puls und Blutdruck. Probehalber durften sie sich auch die Beatmungsmaske über Mund und Nase halten. Anschließend konnten sie mit einem Ballon, in den sie kräftig blasen mussten, die Sauerstoffsättigung auf 100 Prozent steigen. 

„Es war super toll und total interessant“ so das Echo der jungen Besucher am Ende des Besuches und sie bedankten sich herzlich bei Herrn Brandl und Herrn Meisl. Den Besuch möchten sie unbedingt ein anderes Mal wiederholen. Die Kinder waren sich einig, dass man im Krankenhaus keine Angst haben musste.

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