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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern

BFS für Krankenpflege an der RoMed Klinik Wasserburg

Freude am Leben und Pflegen

Wasserburg, 20.09.2014 - Die 28 Absolventen der Berufsfachschule für Krankenpflege Wasserburg erhielten am Mittwoch ihre Abschlusszeugnisse. Die Schulleiterin Brigitte Kanamüller-Eibl verglich die Ausbildung mit dem Bau eines Hauses, für dessen Einrichtung die Absolventen nun selbst verantwortlich seien.
 
Die Schulleiterin Brigitte Kanamüller-Eibl begrüßte die 20 Absolventinnen und acht Absolventen, deren Angehörige sowie einige Ehrengäste, die ein kurzes Grußwort sprachen.

Von "Berufung" statt Beruf sprach die stellvertretende Landrätin des Landkreises Rosenheim, Marianne Loferer. Sie betonte, dass der Beruf des Gesundheits- und Krankenpflegers ein besonderer sei, der besondere Menschen verlange. "Wir alle werden einmal auf Menschen wie sie angewiesen sein", so Marianne Loferer.

Dem schloss sich Werner Gartner, Zweiter Bürgermeister der Stadt Wasserburg an und sagte den Absolventen "gute Chancen in ihrem Beruf arbeiten zu können" voraus. Das Bestehen der Prüfungen hänge aber auch von den Lehrern ab, denen Gartner in diesem Zusammenhang ebenfalls dankte.

Doktor Petja Piehler, ärztliche Leiterin der RoMed Klinik Wasserburg, wünschte den Absolventen, dass sie die "Begeisterung für den Beruf beibehalten", denn nur diese könne den Zauber des Berufes erhalten".

"Für mich ist es schön neue Pflegekräfte einzustellen", betonte Andrea Rosner, stellvertretende Pflegedirektorin der RoMed Klinik Rosenheim. Vor allem weil es im April noch fraglich gewesen sei, ob und wie viele Auszubildende übernommen werden könnten. Dann seien viele Stellen frei geworden, so dass nun alle eine Stelle hätten. Zum Abschluss wünschte sie den Absolventen "Freude am Leben und Pflegen".

Die RoMed Kliniken im Landkreis Rosenheim übernahmen zwölf Absolventen, zwei in Wasserburg, sieben in Prien, einen in Bad Aibling und zwei in Rosenheim. Kreiskliniken Mühldorf übernahmen fünf.

"Mei er muss halt allerweil regieren", mit diesem Zitat aus der Sissi-Trilogie entschuldigte der stellvertretende Landrat des Landkreises Mühldorf, Alfred Lantenhammer die Verhinderung seines Vorgesetzten Georg Huber, der derzeit in Dresden sei. Er wünschte sich, dass die Absolventen "bei dem Beruf bleiben und sich weiterbilden".

Als ehemaliger Absolvent wisse er, was die Absolventen sich wünschten: "Dass Schluss mit den Worten ist und gefeiert werden kann", erzählt Heiner Kelbel, kaufmännischer Leiter der Klinik Mühldorf. Er betonte: "Wir brauchen euch alle und noch viel, viel mehr".

Petra Oberndorfer, Pflegedienstleiterin in Haag, wartete ebenfalls mit einem Sprichwort, einem chinesischem auf: "Wenn der Wind der Veränderung weht, dann bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen". Sie zog Relationen zu den Absolventen, die im Laufe ihrer Ausbildung auch so manche Veränderung erlebt hätten. Sie empfahl den Absolventen sich angesichts kommender Veränderungen an den eigenen persönlichen und beruflichen Kompetenzen zu orientieren und gegebenenfalls nach Hilfe zu fragen.

Nicht nur der Wind habe den Absolventen oftmals entgegengeweht, sondern auch Blitz und Donner, so Brigitte Kanamüller-Eibel lachend. "Eingeschlagen hat es aber nie". Die Schulleiterin zeigte sich erfreut darüber, dass von den anfangs 36 Auszubildenden 28 durchgehalten hätten. Das erste Jahr bilde das Fundament, den Keller und die Kellerdecke. Auf die Ausbildung bezogen sei das, das Basiswissen, das erlernt und verstanden werden müsse, um neue Gedanken vernetzen zu können. Beim weiteren Bauen seinen viele pünktlich auf der Baustelle erschienen und hätten Fragen an die Bauleiter und Architekten gestellt. Mit anderen Worten: Sie seien vorbereitet zum Unterricht gekommen und hätten gezielt gelernt. Andere hätten mit ihren Kräften hausgehalten und nach dem Motto "Das Genie beherrscht das Chaos" gelebt. Insgesamt habe jeder individuell an seinem Haus weitergebaut. Nun könnten die Absolventen stolz auf ihr fertiges Haus sein, so Brigitte Kanamüller-Eibl weiter. "Für die Feinheiten, also die Einrichtung und die Gartenanlage sind sie nun aber selbst verantwortlich".

Angelika Müller, stellvertretende Schulleitern, skizzierte, was Abschied und Neubeginn für die Schule bedeuteten. Abschied nehme man zunächst von den Absolventen und Ausbildungsplätzen. Der Neubeginn beinhalte, dass ab diesem Jahr der Ausbildungsbeginn zweimal jährlich möglich sei, was vor allem den Lehrkräften viel "Flexibilität und Kreativität" abverlange. Dennoch ist die "Schule für das gewappnet, was auf sie zukommt", so Angelika Müller.

Nach der Verleihung der Zeugnisse, bei der Daniela Barnetzki hervorgehoben wurde, da sie sich mit einer Jahresdurchschnittsnote von 1,43 für den Staatspreis nominiert hatte, folgte die Ansprache der Absolventen. Sie wurden von ihrer Klassensprecherin Anna-Lena Bauer vertreten. Sie blickte darauf zurück, dass am Anfang ihrer Ausbildung auf einer Tafel im Klassenzimmer der kurze Gruß "Herzlich Willkommen und viel Erfolg für die nächsten drei Jahre" befestigt war. "Mit dem Erfolg war das so eine Sache, mal war er da, mal nicht und mal war er ganz weit weg", resümiert Anna-Lena Bauer lachend, "und jetzt dürfen wir feiern". (Text: Wasserburger Zeitung)

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