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Die "Patienten" werden evakuiert
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Die "Patienten" werden evakuiert

RoMed Klinik Prien am Chiemsee

Brandschutzübung in der RoMed Klinik Prien am Chiemsee: "Feuer" auf Station!

Prien, 02.06.2014 - Es ist 19.00 Uhr. Das Pflegepersonal geht auf der Station M1, der Abteilung für Innere Medizin in der RoMed Klinik Prien am Chiemsee, seiner Arbeit nach. Plötzlich Hilferufe einer Besucherin, ihr Ehemann ist ohnmächtig zusammengebrochen. Ein Mitarbeiter kommt ihr zu Hilfe und gibt Alarm: Herzstillstand. Eine Schwester läuft sofort mit dem Notfallwagen los, um den Bewusstlosen zu reanimieren. Zeitgleich auf der anderen Seite der Station: Hilferufe einer Schwester, die sich verletzt aus dem Stationszimmer auf den Gang rettet und bewusstlos liegen bleibt. Rauch wabert aus dem Raum über den Gang der Station. Soweit der Anfang einer Brandschutzübung, die in der RoMed Klinik Prien am Chiemsee durchgeführt wurde.

Im ersten Moment herrscht leichte Verwirrung, dann wird gehandelt. Der Brandalarm wird ausgelöst, die Kollegin in Sicherheit gebracht, das Feuer eingeschlossen. Frau Dr. med. Kerstin von Studnitz erscheint wenige Augenblicke später als ärztliche Einsatzleiterin und übernimmt die Führung vor Ort. Sie wird von der Krankenhauseinsatzleitung unterstützt, die jetzt ebenfalls zusammentrifft. Die Evakuierung des betroffenen Stationsabschnittes beginnt. In aller Eile versuchen Schwestern, Pfleger und Ärzte knapp 15 „Patienten“ in das untere Stockwerk zu verlegen. Die Patienten, von Statisten gespielt, warten mit Verwirrtheit, Panikattacken und Schmerzzuständen auf. Mit Hilfe des Evakuierungstuches, können die „Patienten“ auf ihren Matratzen liegend transportiert werden. 

Von der integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst verständigt, treffen inzwischen auch die Feuerwehr aus Prien und verschiedene Einheiten des Rettungsdienstes ein. Ausgerüstet mit schwerem Atemschutz betreten sie den betroffenen Brandabschnitt. Der Brand im Stationszimmer wird gelöscht, anschließend die Station noch rauchfrei gemacht. Damit endet die Übung und die echten Patienten können wieder in ihre Zimmer gebracht werden.

Nicht alles klappte „wie am Schnürchen“. Peter Bolz, Beauftragter für die Brandschutz-Organisation und -Personalschulung der RoMed Kliniken Bad Aibling, Prien am Chiemsee und Wasserburg am Inn ist dennoch zufrieden. „Das ist der Grund, warum immer wieder eine Ausnahmesituation geübt werden muss“, betont er.

„Wir hoffen alle, dass ein solches Geschehen nie Wirklichkeit wird, doch die Erfahrung um uns herum zeigt leider ein anderes Bild. Daher sind Übungen dieser Art unerlässlich für unser Krankenhaus!“ betont Professor auch Dr. Christoph von Ritter, Ärztlicher Leiter der Klinik Prien am Chiemsee zum Abschluss.

Bei einer Schlussbesprechung wird der Verlauf der Übung auch mit der Feuerwehr und der SEG (Sondereinsatzgruppe) des Roten Kreuzes Prien analysiert.

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