RoMed Kliniken Logo
Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern
Organisator und mehrere Referenten der Pneumologietage
Organisator und mehrere Referenten der Pneumologietage
Organisator und mehrere Referenten der Pneumologietage v.l.n.r.: Vom RoMed Klinikum Rosenheim referierten u. a.: Leitender Oberarzt Dr. Georg Lueg, Dr. Tobias Scheschkowski, Departmentleiter und Oberarzt Dr. Johannes Müller, Funktionsoberärztin Dr. Martina Fenselau, Chefarzt Prof. Dr. Stephan Budweiser und von der Klinik Donaustauf Oberarzt Dr. Stefan Blaas
Organisator und mehrere Referenten der Pneumologietage

RoMed Klinikum Rosenheim

Lungen- und Atemwegserkrankungen weiter auf dem Vormarsch!
Knapp 140 Ärzte besuchten die diesjährigen Rosenheimer Pneumologietage
Neue Medikamente vorgestellt

Die Rosenheimer Pneumologietage haben sich zwischenzeitlich als bedeutsame Fachtagung für Lungen- und Atemwegserkrankungen im südostbayerischen Raum etabliert. In diesem Jahr wurde mit knapp 140 Teilnehmern ein neuer Besucherrekord erreicht. Dies dürfte in erster Linie damit zusammenhängen, dass Lungen- und Atemwegserkrankungen wie chronisch obstruktive Lungenerkrankungen (COPD), Asthma bronchiale, aber auch Lungengerüsterkrankungen (Lungenfibrose), sowie Lungenembolie, Lungenentzündung und Lungenkrebs weiter an Bedeutung gewinnen.

In ausführlichen Referaten namhafter Experten wurden niedergelassene Ärzte aus der gesamten Region über die Neuentwicklungen auf diesem Gebiet informiert. Veranstaltet wurde diese Fachtagung, die zunehmend auch überregionalen Zuspruch erhält, von der Medizinischen Klinik III des RoMed Klinikums Rosenheim bzw. vom Lungenzentrum Rosenheim, dem auch die niedergelassenen Lungenärzte der Stadt und des Landkreises Rosenheim angehören. Das Programm umfasste neben Übersichtsvorträgen zum Thema Atemnot auch die Darstellung neuester Leitlinien bzw. Behandlungsempfehlungen, z. B. für Asthma bronchiale oder entzündliche Atemwegs- und Lungenerkrankungen. Ergänzt wurde das Programm durch interessante praktische Fallbeispiele. Dabei wurden schwierige Krankheitsverläufe mit den teilnehmenden Ärzten besprochen und diskutiert. In einem Übersichtsreferat stellte der Leiter der Veranstaltung, Chefarzt Prof. Dr. Stephan Budweiser, die neuesten Atemwegs- und Lungentherapeutika dar. Dabei wies er darauf hin, dass zwischenzeitlich eine Flut neuer Medikamente auf den Markt gekommen sei, die bei einzelnen Erkrankungen teilweise zu einer deutlichen Verbesserung der Atemnot und Lebensqualität führen können. Dramatische Fortschritte haben sich so auch auf dem Gebiet der Lungenfibrose und des Lungenkrebses ergeben, wo die neuen Medikamente teilweise zu einer erheblichen Verbesserung des Langzeitüberlebens führen. Auch zur Behandlung der Lungenembolie stehen zwischenzeitlich mehrere Medikamente zur Verfügung, die zur Behandlung und zur Verhinderung neuer Lungenembolien eingesetzt werden können. Da häufige Blutkontrollen überflüssig werden, stellen diese Medikamente für Patienten eine deutliche Erleichterung dar.

Bereits am Vortag der Hauptveranstaltung wurde ein Workshop durchgeführt, an dem sich insgesamt 40 Ärzte über die Möglichkeiten einer nichtinvasiven Beatmungsoption mittels einer Beatmungsmaske informierten. „Aufgrund der hervorragenden Erfolge der nichtinvasiven Beatmung zur Behandlung des akuten Atemversagens ist diese Option aus der Intensivmedizin mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Dementsprechend wird die nichtinvasive Beatmung zunehmend auch bereits im Notarztsystem und unmittelbar beim Eintreffen in der Klinik eingesetzt“, so Dr. Michael Bayeff-Filloff, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme am RoMed Klinikum Rosenheim und Landesbeauftragter Ärztlicher Leiter Rettungsdienst. Vor diesem Hintergrund diente diese praktische Fortbildungsveranstaltung dazu, sowohl Notärzte als auch in der Klinik tätige Intensivmediziner in dieser Beatmungsoption zu schulen und die Möglichkeit zu bieten, praktische Fähigkeiten zu vertiefen. Darüber hinaus wurden Seminare zur Lungenfunktion, Inhalationstherapie und Sekretmanagement angeboten.

„Der große Zuspruch bei niedergelassenen Ärzten zeigt, dass sich das RoMed Klinikum Rosenheim auch auf dem Gebiet der Lungenerkrankung zu einem überregionalen Zentrum entwickelt hat“, freut sich Prof. Dr. Budweiser.

Kontakt

RoMed Kliniken
Kliniken der Stadt und des Landkreises Rosenheim GmbH
Pettenkoferstraße 10
83022 Rosenheim

Tel  +49 (0) 8031 - 365 02
Fax +49 (0) 8031 - 365 4911

Öffentlichkeitsarbeit

Elisabeth Siebeneicher, Leitung
Tel  +49 (0) 8031 - 365 3007
Fax +49 (0) 8031 - 365 4959

Lauretta Kölbl-Klein
Tel  +49 (0) 8031 - 365 3009
Fax +49 (0) 8031 - 365 4959