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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern
(v.l.n.r.): Dr. med. Rainer Ahrens, Thomas Grüber, Dr. med. Katharina Schranner, Dr. med. Klaus-Jürgen Maier beantworteten die Fragen der Teilnehmer.

RoMed Klinik Bad Aibling

4. Aiblinger Symposium - "Traumatologie im Alter" ein Thema von zunehmender Bedeutung

Bad Aibling, 07.04.2014 – Bereits zum vierten Mal lud die RoMed Klinik Bad Aibling im Rahmen der ärztlichen Fortbildungsreihe „Aiblinger Symposium“ in das Hotel Lindner ein. Dieses Mal stand dabei das Thema „Traumatologie im Alter“ im Fokus, welches auf Grund der demographischen Entwicklung in Deutschland eine immer zentralere Bedeutung in der Medizin hat.

Ärztlicher Leiter Dr. med. Guido Pfeiffer begrüßte die zahlreichen Teilnehmer und wies auf die besondere Relevanz des Themas durch das vorwiegend geriatrische Patientenklientel in der RoMed Klinik Bad Aibling hin.

Dr. med. Rainer Ahrens, der leitende Oberarzt der Abteilung Innere Medizin, zeigte in seinem Vortrag Beispiele für Therapieansätze bei diesen Patienten und legte dabei sein Hauptaugenmerk auf die Notwendigkeit der interdisziplinären Versorgung. Diese sei vor allem nötig um verschiedene negative Folgen zu vermeiden und die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig zu erhalten oder zumindest zu verbessern. Immer wieder käme es sonst zum sogenannten Drehtüreffekt, bei dem Patienten kurz nach ihrer Entlassung erneut eingewiesen werden müssen.

Im Folgenden gingen die Chirurgen auf verschiedene Möglichkeiten zur Behandlung von geriatrischen Patienten ein. Thomas Grüber, Oberarzt der Abteilung Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie, betonte, dass für jeden Patienten die individuelle Ausgangssituation betrachtet werden müsse, da diese die Grundlage für die jeweiligen Behandlungsziele und Therapiemethoden sei.

Die Komplexität der Alterstraumatologie wurde hervorgehoben durch die Präsentation der Assistenzärztin Dr. med. Katharina Schranner, die den aktuellen Fall einer 92-jährigen Patientin darlegte. Diese war wegen eines Knochenbruchs in einer unteren Extremität behandelt worden, weitere Auffälligkeiten hatten sich nicht gezeigt. Wegen einer plötzlichen und unerwarteten Verschlechterung des Allgemeinzustands musste die Patientin jedoch auf die Intensivstation verlegt werden, wo sie dann interdisziplinär weiterbehandelt wurde.

Leitender Oberarzt und leitender Arzt des Schwerpunkts Unfallchirurgie Dr. med. Klaus-Jürgen Maier stellte im Anschluss verschiedene Behandlungsmöglichkeiten und Implantate vor, die zur Behandlung von unterschiedlichen Brüchen eingesetzt werden können. Insbesondere zeigte er die Vorzüge des RoSA - Rotationsstabilen Schraubankers auf, den er entwickelt hat. Da nur ein relativ kleiner Zugang für dieses Implantat nötig sei, wäre es für den Patienten schonender als die herkömmlichen und gewährleiste dennoch eine gute Rotationsstabilität zwischen Knochen und Implantat und, selbst bei Osteoporose, eine hohe Ausreißfestigkeit.

Abschließend stellten sich die Referenten noch den Fragen des Publikums und luden zum gemeinsamen Imbiss, während des Public Viewings des Fußballspiels FC-Bayern vs. Manchester United, ein.

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