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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern

RoMed Klinik Prien

Informationen über die Geburtshilfe in der RoMed Klinik Prien

Die geburtshilfliche Abteilung in Prien musste in den vergangenen Jahren einen kontinuierlichen Rückgang der Geburtenzahlen verzeichnen. Die Zahl der Geburten stabilisierte sich in den letzten zwei Jahren auf einem für Geburtskliniken sehr niedrigen Niveau von knapp über 200 Geburten. Damit ist, auch im Hinblick auf die stark gestiegenen Versicherungsprämien, vor allem für Hebammen ein Engagement in der Geburtshilfe an der Klinik unattraktiv geworden. Experten gehen davon aus, dass unter 500 Geburten in einer geburtshilflichen Abteilung die wirtschaftliche Situation für Hebammen kritisch wird.

In der RoMed Klinik Prien sind zur Zeit noch drei Belegärzte aktiv in der Geburtshilfe tätig. Zwei davon erreichen in diesem Jahr die Altersgrenze, bzw. haben diese bereits überschritten. Neue Belegärzte konnten trotz intensiver Suche nicht gewonnen werden.

Ab März 2014 sind nur noch drei von ursprünglich sechs Hebammen in der geburtshilflichen Abteilung tätig, davon hat eine weitere Hebamme zum 30.06.2014 gekündigt. Auch hier führten Stellenanzeigen zu keinem Erfolg.

Die angespannte Personalsituation führt zunehmend zu Engpässen bei den zu organisierenden Diensten. Zwar konnten Schadensereignisse durch die engagierte Arbeit aller Mitarbeiter bisher vermieden werden, bei einer weiteren Zuspitzung der personellen Situation geht die Krankenhausleitung aber davon aus, dass die hohen Sicherheitsstandards einer Geburtsklinik nicht mehr gewährleistet werden können.

Diese Ausgangslage hat die Geschäftsführung der RoMed Kliniken dazu veranlasst, dem Aufsichtsrat eine geordnete Beendigung der Geburtshilfe an der RoMed Klinik Prien zu empfehlen. Der Aufsichtsrat hat sich dieser Meinung angeschlossen.

Aktuell liegt ein Schreiben von drei Hebammen der geburtshilflichen Abteilung in Prien vor, wonach ein Dienstplan nur noch bis zum 10.03.2014 aufrechterhalten werden kann. Es werden jetzt umgehend gemeinsame Gespräche mit allen beteiligten Mitarbeitern, insbesondere mit den Belegärzten und Hebammen, geführt. Der von den Hebammen genannte Termin kann deshalb zum jetzigen Zeitpunkt nicht bestätigt werden.

Die Krankenhausleitung wird alle erforderlichen Schritte einleiten, um die Sicherheit von Mutter und Kind bis zur Schließung der geburtshilflichen Abteilung jederzeit und in vollem Umfang zu gewährleisten.

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