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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern

RoMed Klinikum Rosenheim

Lungenfachtagung wieder bestens besucht!

Rosenheim - Obwohl die Veranstaltung in großer Konkurrenz zum bayerischen Internisten-Kongress in München stand, besuchten knapp 180 Interessierte die mittlerweile 9. Pneumologietage im Klinikum bzw. im Rosenheimer Kultur- und Kongresszentrum. Bereits am Freitag hatten die Teilnehmer Gelegenheit, am Workshop "Lungenfunktion" sowie einem praktisch orientierten Intensiv-/Beatmungssymposium teilzunehmen. „Wir haben uns wieder gesteigert!“, resümierte Prof. Dr. Stephan Budweiser, Chefarzt der Medizinischen Klinik III am RoMed Klinikum Rosenheim.

Am Samstag startete die Veranstaltung mit dem Frühseminar über die neuen Leitlinien zur Spirometrie. Gestärkt ging es nach einem Weißwurstfrühstück weiter mit folgenden Schwerpunktreferaten: "Hyposensibilisierung", "Update zur Lungenembolie und pulmonalen Hypertonie", "COPD - praktischer Wegweiser durch den Präparatedschungel" und "Highlights aus der Pneumologie" mit Falldiskussionen aus der Praxis. Nach dem Mittagessen rundeten die Themen "Sportmedizinische Betreuung von Hochleistungssportlern", "Die E-Zigarette - eine echte Alternative?" und "Der Pleuraerguss - rationale Diagnostik und Therapie" die Veranstaltung ab. 

Besonderes Interesse weckte das Referat von Priv.-Doz. Dr. Rudolf Jörres, Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin am Klinikum Innenstadt der Ludwig-Maximilians-Universität München mit dem Thema: „Die E-Zigarette - eine echte Alternative?“. Bereits seit 2007 ist das Produkt auf dem Markt, zunächst allerdings noch unter dem weniger bekannten Namen „Electronic Nicotine Delivery System“, kurz „ENDS“ genannt. Die Funktionsweise ist bei allen E-Zigaretten ähnlich: durch einen Mechanismus wird elektrische Energie aus einer Batterie erzeugt und in der Regel eine nikotinhaltige Flüssigkeit in einer Verdampfer-Kammer erhitzt. Dabei entsteht Wasserdampf, der über das Mundstück der E-Zigarette inhaliert wird. Neben den Hauptinhaltsstoffen Alkohol, Glycerin und Wasser sind Aromen wie z. B. Vanille, Menthol aber auch Nikotin in unterschiedlich starker Konzentration enthalten. „Im Vergleich zu herkömmlichen Zigaretten ist die E-Zigarette nicht so sehr schädlich. Ob sie nun eine echte Alternative darstellt oder nicht, ist aufgrund der wenigen Studien und der dürftigen Datenlage schwierig zu sagen. Wie sich jedoch herausgestellt hat, ist es bei jungen Menschen eher so, dass sie die E-Zigarette zusätzlich zur Stimulanz rauchen, während ältere Menschen durch die E-Zigarette ihren Nikotinkonsum reduzieren wollen. Bei der Raucherentwöhnung wird allerdings die Nikotinersatztherapie empfohlen und nicht die E-Zigarette. „Wenn jedoch die Entwöhnung nicht klappt, ist es natürlich immer noch besser, wenn der Betroffene seinen Nikotinkonsum mittels E-Zigaretten verringert.“, berichtete Priv.-Doz. Dr. Jörres.

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