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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern

RoMed Klinikum Rosenheim

Feierliche Einweihung der Kreißsäle und Geburtshilf-
lichen Station im RoMed Klinikum Rosenheim

Modern eingerichtet und freundlich herausgeputzt präsentiert sich der Entbindungsbereich im RoMed Klinikum Rosenheim. Doch der Weg dorthin war lang und steinig. 

Rückblick 

Ursprünglich waren die Wöchnerinnen im Haus 4 des Klinikums untergebracht - seinerzeit zum Teil noch in 6-Bett-Zimmern. Ein nicht mehr zeitgemäßer Zustand. Mitte der 80er Jahre begannen die Maßnahmen zur Sanierung, Erweiterung und Strukturverbesserung des Klinikums Rosenheim. 1996 war ein großer Schritt getan: Die Kreißsäle waren erneuert und die geburtshilflich-gynäkologischen Stationen konnten in das nagelneue Haus 6 einziehen. Einen Wermutstropfen gab es allerdings: Die Strecken zu den Kinderstationen wurden relativ lang. Das war auf Dauer keine günstige Situation für Wöchnerinnen. 

Doch es gab noch viele andere Bereiche im Klinikum, die saniert und erweitert werden mussten, wie z. B. die OP-Säle, sodass an eine Verbesserung dieser Situation über lange Jahre nicht zu denken war. Im Rahmen des neuen Gesamtsanierungskonzeptes wurde dann im Jahre 2009 eine modifizierte Zielplanung mit deutlich verbesserten funktionalen Zusammenhängen entwickelt. So wurde unter anderem festgelegt, dass die Kreißsäle, die Geburtshilfliche Station und sämtliche Kinderstationen wieder näher zusammenrücken sollten. 

Endlich geht es los! 

Im Sommer 2014 begannen die entsprechenden Maßnahmen. Die Belastungen während der Renovierungsarbeiten sind für Patienten und Personal immer recht unangenehm. So mussten übergangsweise ehemalige Patientenzimmer im Haus 5 in Kreißsäle umfunktioniert werden, damit anschließend die alten Kreißsäle geräumt und im Bestand renoviert werden konnten. Im Herbst letzten Jahres folgte nach rund 1-jähriger Bauzeit schließlich der Umzug zurück in die neu gestalteten Säle. Die Vorteile: Nunmehr stehen vier Entbindungsräume (drei Kreißsäle und ein Wehenraum), eine Gebär- und eine Entspannungswanne, Untersuchungszimmer (mit einem extra CTG-Raum zum Wehenschreiben) sowie neue Räumlichkeiten für Hebammen und Mitarbeiter zur Verfügung.

Anschließend begannen die Umbauarbeiten für die neue Geburtshilfliche Station im Haus 5, die letzte Woche bezogen werden konnte. Die neue Station verfügt über elf Patienten- und zwei Familienzimmer, einen Frühstücksraum, ein Säuglingspflegezimmer, einen Raum zur Stillberatung, Arzt- und Untersuchungszimmer sowie einen Abpumpraum für stillende Mütter. 

Die Kosten für den neuen Kreißsaalbereich (1,4 Mio. Euro), die Geburtshilfliche Station sowie die Anpassungsarbeiten der übrigen Stationen im Haus 5 - die im Rahmen des Bauabschnittes 7 b erfolgten - summieren sich auf insgesamt rund 2,6 Mio. Euro.


Für die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Beck sind die erfolgten Umbaumaßnahmen eine enorme Verbesserung und eine positive Entwicklung. „Wieder einmal ist eine Umstrukturierung erfolgreich abgeschlossen worden. Die Kreißsäle und die sogenannten ,Frauenstationen‘ sowie die Neonatologie sind jetzt alle auf einer Ebene verbunden und auf kurzen Wegen erreichbar“, freute sich Günther Pfaffeneder, Geschäftsführer der RoMed Kliniken. 

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer dankte in ihrer Ansprache der Regierung von Oberbayern und dem Stadtrat für die finanzielle Unterstützung. Ebenso ging ein Dank für die gelungene Umsetzung an das Architekturbüro Beeg Lemke aus München, den Bauherrnvertreter und Geschäftsführer der RoMed Kliniken Christian Mauritz und die ausführenden Firmen. Ein besonderer Dank ging an die Patienten und das Klinikpersonal für die erduldeten Unannehmlichkeiten während der Umbauphase.