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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern
Chefarzt Dr. Ertan Mergen ist stolz auf das neue Gerät

MVZ für Strahlentherapie und Nuklearmedizin am RoMed Klinikum Rosenheim

MVZ für Strahlentherapie und Nuklearmedizin bietet neues bildgebendes Verfahren an

Rosenheim, 21.07.16 - Seit Kurzem bietet das MVZ für Strahlentherapie und Nuklearmedizin am Klinikum Rosenheim Patienten ein neues bildgebendes Verfahren an: Mit dem sog. SPECT-CT - einer Kombination aus nuklearmedizinischer Technik und Computertomografie (CT) - können bereits kleinste Veränderungen sichtbar gemacht und damit frühzeitig gutartige und bösartige Erkrankungen entdeckt und exakt lokalisiert werden.

"Es handelt sich um ein topmodernes Verfahren in der bildgebenden Diagnostik. In der gesamten Region existiert kein weiteres Gerät dieser Art. Die aufschlussreichen Informationen zum Stoffwechsel aus der SPECT-Untersuchung mit den detaillierten anatomischen Informationen aus der Computertomografie werden zudem eine wichtige Rolle spielen für eine nochmalige Optimierung unserer Hochpräzisionsbestrahlungen", betont Dr. Ertan Mergen, Chefarzt und Ärztlicher Leiter des Medizinischen Versorgungszentrums. So können die angefertigten Bilder direkt in die Planung von Tumorbestrahlungen ebenso wie in strahlentherapeutische Behandlungen von gutartigen Erkrankungen wie Fersensporn, Entzündungen der Bänder, Tennisellenbogen, Schulter-, Hüft- und Kniearthrosen integriert werden. Für den notwendigen Umbau und die technische Ausstattung wurden insgesamt rund 1,6 Millionen Euro investiert. „Unseren Patienten können wir mit dieser Investition ein noch umfangreicheres Spektrum bildgebender Verfahren anbieten", freut sich Geschäftsführer Christian Mauritz.

In dem neuen Gerät finden SPECT- und CT-Untersuchung unmittelbar nacheinander statt, die reine Untersuchungszeit beträgt etwa 20 Minuten und wird von den Krankenkassen bezahlt. „Für die Früherkennung bösartiger Tumoren, die wiederum für die Heilungschancen eine entscheidende Rolle spielt, sowie für die diagnostische Abklärung ist dies eine wertvolle Verbesserung." betont Chefarzt Dr. Ertan Mergen.

Dank einer neuen Technik bei der SPECT-Untersuchung werden die Bilder noch schärfer und die Streustrahlung, die sich bei beispielsweise stark übergewichtigen Patienten negativ auf die Bildqualität auswirkt, kann zum Großteil elektronisch ausgeblendet werden. Bei normalgewichtigen Patienten lässt sich die Strahlenbelastung der Untersuchung merklich reduzieren.