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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern
Interessierte Zuhörer bei dem Vortrag von Dr. Karl-Wilhelm Henkel (Mitte stehend)

RoMed Klinik Prien am Chiemsee

Koordinatorentreffen der Darmzentren in der RoMed Klinik Prien

Prien, 27.07.2016 - Erstmals wurden die Darmkrebszentrum (DKZ)-Koordinatoren des süddeutschen Raumes zur jährlichen Fortbildungsveranstaltung in die RoMed Klinik Prien am Chiemsee eingeladen. Im Vordergrund der Veranstaltung standen viele interessante Themen, die vom Qualitätsmanagement in Darmkrebszentren bis hin zum Selbstmarketing für DKZ-Koordinatoren reichten.

Dr. Karl-Wilhelm Henkel, Oberarzt der Abteilung für Chirurgie und Koordinator des Darmzentrums an der RoMed Klinik Prien, diskutierte über die Notwendigkeit eines Qualitätsmanagements und stellte dabei die Frage „Sinnvolles Werkzeug oder lästiges Beiwerk?“.

Sicherlich entstünde durch eine Zertifizierung ein Mehraufwand für die Mitarbeiter, aber es gäbe viele Vorteile wie beispielsweise die Sicherheit im Arbeitsprozess durch standardisierte Abläufe. Diese würden in regelmäßigen Audits überprüft, um die Qualität zu sichern und ständig weiter zu verbessern. Die daraus resultierende Patientensicherheit sei ein äußerst wichtiger Aspekt. Die Kommunikation der erfolgreichen Zertifizierung bei den Ärzten und der Bevölkerung beeinflusse das Image positiv, was auch der Standortsicherung des Zentrums zugutekomme. Zusammenfassend zog Henkel das Fazit: „Die Einrichtung eines Qualitätsmanagementsystems ist sicher sinnvoll, aber nur wenn es nicht bloß auf dem Papier steht, sondern auch gelebt wird.“

Die Rückmeldung der Teilnehmer über die Veranstaltung war sehr positiv, bot sie doch nicht nur interessante Vorträge, sondern auch ein Forum, bei dem sie sich mit Fachexperten und Kollegen austauschen konnten. „Die Veranstaltung war ein voller Erfolg“, freute sich Henkel und fügte augenzwinkernd hinzu: „das könnte natürlich auch ein wenig an der Lage der Klinik direkt am Chiemsee liegen.“