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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern
Chefarzt Dr. Mergen (re.) informiert die Besucher.
Chefarzt Dr. Mergen (re.) informiert die Besucher.
Ärztlicher Leiter und Chefarzt Dr. Ertan Mergen (rechts im Bild) erklärt den Besuchern die präzisen Einstellungsmöglichkeiten beim Therapieverfahren mittels Linearbeschleuniger.
Chefarzt Dr. Mergen (re.) informiert die Besucher.

MVZ am Klinikum Rosenheim

MVZ am Tag der offenen Tür sehr gut besucht!
Das neue SPECT-CT-Gerät zog viele Besucher an

Gespannt und voller Neugierde schauten sich die vielen Gäste bei den Führungen die hochtechnischen Großgeräte – SPECT-CT, PET-CT und Linearbeschleuniger – des Medizinischen Versorgungszentrums genau an und fragten Chefarzt Dr. Ertan Mergen regelrecht darüber aus.

Axel Gärtner, Facharzt für Nuklearmedizin, erklärte in seinen Vorträgen, dass es sich bei dem neuen Gerät um ein SPECT-CT handelt, ein bildgebendes Verfahren das, kombiniert aus nuklearmedizinischer Technik und Computertomografie (CT), bereits kleinste Gewebeveränderungen sichtbar macht. Auf diese Art können frühzeitig gutartige wie auch bösartige Erkrankungen entdeckt werden. Etwa 20 Minuten dauert die unmittelbar nacheinander stattfindende Untersuchung mit dem SPECT-CT.

Beim PET-CT-Verfahren hingegen handelt es sich um einen ultra-hochauflösenden Positronen-Emissions-Tomografen mit einem leistungsstarken Multi-Detektor-Computertomografen in einem Gerät. Bei dieser Methode wird der Stoffwechsel in Tumoren durch die Szintigrafie mit einer radioaktiven Glucose(Zucker)-Lösung sichtbar gemacht und durch die Computertomografie einer Organstruktur zugeordnet. Dies bedeutet z. B. für die Strahlentherapie eine noch zielgenauere Anpassung der Zielgebiete.

Die gewonnenen Informationen dieser diagnostischen Verfahren fließen in die Therapieplanung ein, um eine optimierte Hochpräzisionsbestrahlung mit dem Linearbeschleuniger durchführen zu können. Chefarzt Dr. Mergen schilderte den Besuchern auch den perfektionierten Ablauf in der Strahlentherapie. So dauert eine Behandlung vom Eintreffen des Patienten bis zum Verlassen des MVZs im Durchschnitt nicht länger als etwa sechs Minuten.

Beeindruckt von den vielen hochtechnischen Informationen verweilten die Besucher noch bei einem feinen Imbiss, den das Küchenteam des Klinikums in bewährter Form wieder bestens vorbereitet hatte.