Konservative Ernährungstherapie

Eine effektive Ernährungstherapie bezieht den Patienten mit seinen gesamten Lebensbedingungen mit ein, damit dieser die Ernährungsempfehlungen für sich persönlich in die Praxis umsetzen kann.

Eine gezielte Anamnese ist dazu unerlässlich. Diese beinhaltet Fragen zur Gewichtsentwicklung, Entstehung und Auftreten von Erkrankungen sowie  Ursachen und Auslöser des Übergewichts. Eine genaue Klärung der Geschmacksvorlieben, des Essverhaltens, der Bewegungs- und Alltagsaktivität ist Voraussetzung für eine gezielte und erfolgreiche Ernährungstherapie.

Ernährungsgewohnheiten sind liebgewordene Begleiter im Alltag, die oft als Belohnung, bei Frustration, Einsamkeit oder ungelösten Konflikten eingesetzt werden. Eine Änderung der Essgewohnheiten ist harte Arbeit und muss   Stück für Stück gelernt und in den Alltag integriert werden.

Wichtig dabei ist eine langsame Ernährungsumstellung, die auch langfristig eingehalten werden kann. Die Motivation des Patienten spielt dabei eine große Rolle.

In der Umsetzung neuer Ziele sind kleine Schritte, die machbar sind und sich in den  Alltag und das persönliches Umfeld integrieren lassen, wesentlich  wirkungsvoller als zu strenge Vorsätze, die nach kurzer Zeit über Bord geworfen werden.

Nicht  Verzicht ist die Devise, sondern ein sinnvoller Umgang mit dem Essen.

Erst, wenn Genuss, Geschmack und gesundes Essen für Sie zusammenpassen, ist eine Gewichtsreduktion dauerhaft erfolgreich.

Jutta Peters
Diplom-Oecotrophologin VDOE



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