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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern

Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz - AFBG ("Meister-BAföG")

Am 01.07.2009 ist das „Zweite Gesetz zur Änderung des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (2. AFBGÄndG)“ in Kraft getreten. Damit gelten für alle neu beginnenden Aufstiegsfortbildungen deutlich verbesserte Förderkonditionen. Das 2. AFBGÄndG ist ein Kernelement der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung, die dafür sorgen soll, dass noch mehr Menschen als bisher für Fortbildungen gewonnen werden können, damit ein qualifizierter Fachkräftenachwuchs sichergestellt wird. Nachdem bisher schon Gesundheits- und Krankenpflegepersonen Leistungen nach dem sogenannten „Meister-BAföG“ in Anspruch nehmen konnten, werden nunmehr auch Altenpflegepersonen und Erzieher in das Meister-BAföG“ eingebunden. Die neuen Regelungen lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Gefördert wird nunmehr eine und nicht mehr die erste Aufstiegsfortbildung. Hat man bereits eine selbst oder anderweitig finanzierte Aufstiegsfortbildung absolviert, ist dies nicht mehr förderschädlich.
  • Bei Bestehen der Prüfung wird ein Erlass von 25 % auf das auf die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren entfallende Restdarlehen gewährt.
  • Der Erhöhungsbeitrag für Kinder beim Unterhaltsbeitrag wurde auf 210 Euro pro Kind erhöht und wird nunmehr zu 50 % bezuschusst. Der Erhöhungsbeitrag wird einkommens- und vermögensabhängig gewährt.
  • Alleinerziehende erhalten pauschalisiert und ohne Kostennachweis einen Kinderbetreuungszuschlag von 113 Euro monatlich pro Kind bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr des Kindes. Bei der Betreuung behinderter Kinder ist die Altersgrenze für den Bezug des Kinderbetreuungszuschlags abgeschafft worden.
  • Maßnahmen wie Klausurenkurse oder mündliche Prüfungssimulationen, die für das Bestehen der Prüfung hilfreich sind, werden in einem gewissen Umfang mit gefördert.
  • Ausländische Fortbildungswillige, die bereits langfristig aufenthaltsberechtigt sind oder lange in Deutschland leben und eine dauerhafte Bleibeperspektive haben, werden künftig auch ohne Anknüpfung an eine vorherige Mindesterwerbsdauer nach dem AFBG gefördert.

Gefördert werden bspw. im Krankenpflegeberuf, je nach persönlicher Einkommens- und Vermögenslage, alle fachbezogenen Weiterbildungen (Intensivpflege und Anästhesie, pädiatrische Intensivpflege, Operationsdienst, Endoskopie, Nephrologie, Onkologie, Rehabilitation, Psychiatrie) nach den Empfehlungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) sowie die Weiterbildung zur Stations- und Pflegedienstleitung. Die Anträge sind beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung im Landratsamt bzw. Rathaus zu stellen.

http://www.meister-bafoeg.info/

Akad. Institut für Gesundheits- und Sozialberufe (IGS)

Pflegedirektion
Pettenkoferstr. 10
D-83022 Rosenheim
Tel  +49 (0) 8031 - 365 38 12
Fax +49 (0) 8031 - 365 48 84

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