Jona und der Wal

Vor dem Eingang unserer RoMed Klinik begrüßt Sie unser Brunnen mit einem Fisch und einer menschlichen Figur, die dem Wasser entsteigt. Angefertigt wurde dieses Werk von dem Künstler Willi Ernst und stellt die biblische Geschichte von Jona und dem Wal dar:

Jona war ein Prophet Gottes. Er erhielt von Gott eine Botschaft, die er zum Volk von Ninive bringen sollte, das bekanntermaßen gottlos und grausam war. Ninive war die Hauptstadt des großen assyrischen Reiches. Die Assyrer galten als sehr grausam, und viele andere Völker waren von ihnen schon besiegt worden. Gott drohte dieses Volk zu bestrafen, sollte es sein Leben nicht ändern. Jona dachte jedoch, dass es gerechter sei, wenn dieses Volk Gottes Strafe erhielte anstatt seiner Vergebung. Deshalb beschloss Jona, Gottes Botschaft nicht nach Ninive zu bringen und statt dessen selbst vor Gott zu fliehen.

So bestieg Jona ein Schiff, das nach Tarschisch segeln sollte, einer Stadt am Rande der damals bekannten Welt. Das Schiff war noch nicht weit gesegelt, da geriet es in einen mächtigen Sturm. Man warf sogar die Ladung über Bord, damit das Schiff leichter wurde, aber anscheinend gab es keine Rettung. Die Seeleute begannen zu ihren Göttern zu beten und Rettung zu erflehen. Als jedoch nichts half, da sagten sie: "Wir wollen das Los werfen, um zu erfahren, wer an unserem Unheil schuld ist." Das Los fiel auf Jona. "Sag uns, wer du bist und was du getan hast," fragten sie Jona, "dass du uns alle in solche Not bringst." Da erzählte Jona ihnen seine Geschichte. Er hatte den Befehl Gottes missachtet und um die Seeleute zu retten, sagte er: "Nehmt mich und werft mich ins Meer!" Die Seefahrer waren gute Menschen und sie wollten das nicht tun. Der Sturm wurde jedoch schlimmer und so gab es keine andere Hoffnung. Sie baten Gott um Verzeihung und warfen Jona ins Meer. 

Augenblicklich legte sich der Sturm. Die Seeleute waren erschüttert und knieten nieder, um zu Jonas Gott zu beten.

Jona hatte großen Mut bewiesen, als er den Seeleuten befohlen hatte, ihn in die stürmische See zu werfen. Bald schon konnte er nicht mehr schwimmen und er sank immer tiefer bis auf den Grund des Meeres. Da betete er zu Gott, dass er ihn rette. Plötzlich tauchte etwas Riesiges auf dem Grund des Meeres auf, und Jona fand sich plötzlich im Inneren eines großen Fisches wieder. Der Fisch rette Jona und brachte ihn zurück an Land. "Ich bin nicht ertrunken", jubelte Jona voller Dankbarkeit. "Danke, Gott, Du hast mich vor dem Tode gerettet!" Jona ging nach Ninive und überbrachte Gottes Botschaft.

(Altes Testament, Buch Jona)

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Die RoMed Klinik Wasserburg stellt sich im Filmbeitrag auf vimeo vor
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Filmbeitrag "Wasserburg von oben" mit freundlicher Genehmigung von Antenne Bayern
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(c) Webcam: Kreis- und Stadtsparkasse Wasserburg am Inn
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