Unfallchirurgie und Orthopädie

Auch in der Unfallchirurgie spielen die minimalinvasiven Verfahren eine zunehmend wichtige Rolle. An erster Stelle müssen hier natürlich die Möglichkeiten der Arthroskopie, also der Gelenkspiegelung erwähnt werden. Seit Jahren sind bereits viele Eingriffe am Kniegelenk als arthroskopische Operationen etabliert. Beispielhaft sind hier Meniskusoperationen oder Eingriffe an den Kreuzbändern zu nennen. In letzter Zeit hat sich dieses Verfahren aber auch bei anderen Gelenken, insbesondere beim Schultergelenk bewährt.

Es wird  ein großes Spektrum verschiedenster Operationen zur Wiederherstellung nach Verletzungen des Stützapparates (insbesondere Knochenbrüche) und Weichteilgewebes (z. B. Sehnen, Bänder, Gelenkknorpel etc.) vorgehalten. In der Behandlung von Knochenbrüchen wird viel Wert auf möglichst geringe Invasivität gelegt. Es werden deshalb vermehrt Implantate verwendet, die eine Freilegung der Bruchzone nicht mehr erforderlich machen. Außerdem stehen uns Implantate zur Verfügung, die eine rasche Beübung und Belastung ermöglichen, woraus sich wiederum eine Verringerung der funktionellen Beeinträchtigung ableiten lässt. Wegen der besseren Gewebeverträglichkeit werden bei uns überwiegend Implantate aus Titan verwendet.

Bei älteren Patienten müssen gelenksnahe Verletzungen oft durch Implantation von Gelenksprothesen versorgt werden. Aus dieser Situation heraus hat sich eine Ausweitung des Operationsspektrums auf Patienten mit Gelenksverschleiß also mit schweren Arthrosen ergeben. Bei den Hüftgelenken werden sowohl zementierte Prothesen für Patienten mit Osteoporose als auch unzementierte Versionen angeboten. Desweiteren bieten wir eine versierte Knieendoprothetik an.
Auch hier ist das vorrangige Ziel aller Bemühungen die möglichst rasche Wiederherstellung von Funktionen und wenn möglich vollständige Heilung bei möglichst geringem Operationstrauma durch minimal-invasive Techniken.

Unter Leitung von Prof. Stadler, Chefarzt der Chirurgie und  Andreas Unsin, Facharzt für Orthopädie und Chirurgie, wird dieser Bereich schon seit geraumer Zeit forciert. Andreas Unsin war von 1992 bis 2001 am Klinikum Rosenheim sowohl in der Chirurgie, als auch in der Unfallchirurgie und Orthopädie tätig. Sein Schwerpunkt liegt  im endoprothetischen Gelenkersatz (Hüfte, Knie und Schulter), Arthroskopien und bei minimalinvasiven Techniken. Seit drei Jahren betreibt er auch eine Facharztpraxis für Orthopädie in Brannenburg.

Andreas Unsin bietet jeweils Montags (16:00-18:00 Uhr) und Mittwochs (14:00-20:00 Uhr) eine privatärztliche orthopädische Sprechstunden an der Kreisklinik Prien an. 

Prof. Dr. med. Josef Stadler
Dr. med. Martin Primbs
Andreas Unsin
RoMed Klinik Prien am Chiemsee
Tel.: +49 8051 600-521

Chefarzt Chirurgie

Prof. Dr. med. Josef Stadler, Weiterbildungs-
ermächtigung: 2 Jahre commun trunk, 2 Jahre Viszeralchirurgie