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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern
Geschenkübergabe zum Abschied
Geschenkübergabe zum Abschied
Hauptgeschäftsführer Günther Pfaffeneder (li.) überreicht Geschäftsführer Christian Mauritz (re.) ein Abschiedsgeschenk und dankte für die hervorragende, vertrauensvolle und sehr persönliche Zusammenarbeit.
Geschenkübergabe zum Abschied

RoMed Kliniken

Geschäftsführer und „Klinik-Urgestein“ Christian Mauritz verabschiedete sich

Nach über 40-jähriger Tätigkeit im Klinikum Rosenheim bzw. seit der Fusion im Jahre 2009 für den gesamten RoMed Klinikverbund ist Geschäftsführer Christian Mauritz in die wohlverdiente Freiphase der Altersteilzeit gegangen.

Der gebürtige Rosenheimer hat nach seinem Abitur bei den Stadtwerken Rosenheim eine Ausbildung zum Bürokaufmann gemacht, bevor er im Februar 1977 ins damalige Städtische Krankenhaus Rosenheim wechselte. Maßgeblich war er bei der Umstellung von der Kameralistik auf die Doppik (kaufmännische Buchführung) zum Jahresbeginn 1978 beteiligt und wurde 1980 Abteilungsleiter Rechnungswesen. 1983 schloss er die Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter ab und wurde 1986 zum stellvertretenden Verwaltungsleiter und 1987 zusätzlich zum Abteilungsleiter EDV-Organisation und Patientenabrechnung bestellt. 1992 übernahm er außerdem die Leitung des Zentraleinkaufs und es folgte die Beförderung zum stellvertretenden Krankenhausdezernenten. Durch sein enormes Verhandlungsgeschick mit den Lieferanten sparte er dem Klinikum Beträge in Millionenhöhe ein. Im Jahre 2003 wurde er zum stellvertretenden Vorstand des Selbständigen Kommunalunternehmens bestellt und 2006 wurde das Medizinische Versorgungszentrum am Klinikum Rosenheim mit den Schwerpunkten Strahlentherapie und Nuklearmedizin unter seiner Geschäftsführerschaft gegründet. Nach der Fusion des Klinikums Rosenheim mit den Kreiskliniken Bad Aibling, Prien am Chiemsee und Wasserburg am Inn wurde Christian Mauritz 2009 zum Prokuristen und Kaufmännischen Direktor berufen. Die steile Karriere fand 2014 mit der Ernennung zum Geschäftsführer des RoMed Klinikverbunds ihren krönenden Abschluss.

Während seiner Laufbahn waren die seit Mitte der 1980er Jahre begonnenen Planungen zur Erweiterung, Sanierung und Strukturverbesserung des Klinikums Rosenheim ein ständiger Begleiter. „Es ist eine große Herausforderung aus der Architektur des städtischen Krankenhauses Rosenheim von 1968 ein zukunftsfestes Klinikum des 21. Jahrhunderts zu gestalten. Doch wie die abgeschlossenen Maßnahmen zeigen, hat sich viel Positives getan. Christian Mauritz ist einer der Hauptverantwortlichen dafür, vor allem wenn es um die Einhaltung der Bau- und Kostenpläne ging“, betonte Hauptgeschäftsführer Günther Pfaffeneder in seiner Rede. Seit der Generalsanierung der OP-Säle im Jahre 1994 hat ihn die Bauleidenschaft bis zum Schluss nie mehr wieder losgelassen. In diese lange Zeit fallen Abschnitte, wie die Neubauten der Häuser 5, 6 und 7 oder der Bau der Kinderkrippe und des Dienstleistungs- und Schulungszentrums. Mit der Klinikfusion 2009 kamen dann auch die Baumaßnahmen am Standort in Prien hinzu sowie die Planungen für einen Klinikneubau in Wasserburg und die Erweiterungs- und Sanierungsmaßnahmen am Standort in Bad Aibling. Im Grunde hat er keinen Stein über dem anderen gelassen, denn Flexibilität war gefragt, wenn die vorhandene Bausubstanz mal wieder Überraschungen parat hatte oder der medizinische Fortschritt Umplanungen notwendig machte. So wurden im Laufe der Jahre gut 300 Mio. Euro verbaut - eine stolze Summe!

Rückblickend betrachtet war es immer ein großes Anliegen des agilen Krankenhausmanagers gemeinsam mit seinen Kollegen und mit Unterstützung der Gremien die Kliniken strategisch weiterzuentwickeln. Auch wenn es dabei manchmal notwendig war verkrustete und eingefahrene Strukturen zu hinterfragen, bei Bedarf aufzubrechen und zu verändern, um Abläufe zu optimieren. So fallen in seine Laufbahn unter anderem die Initiativen zur Einrichtung einer Palliativstation am RoMed Klinikum Rosenheim wie auch die Ansiedelung der Alterstraumatologie und maßgeblich beteiligt war er an der Einrichtung einer Zentralen Notaufnahme (ZNA) mit eigenen Chefarzt.

Der „angehende Ruheständler“ blickte in seiner Rede auf das Erreichte zurück, dankte allen Anwesenden für das entgegengebrachte Vertrauen und meinte: „40 Jahre sind für mich wie im Flug vergangen. Jeden Tag bin ich mit Freude zur Arbeit gegangen – das stimmt wirklich! Die Erfolge wurden hart erarbeitet. Es war mir eine Ehre für die Stadt und den Landkreis Rosenheim zu arbeiten.“ Zum Schluss kam dann doch noch etwas Wehmut auf, als Christian Mauritz frei nach Karl Valentin meinte, dass alles im Leben drei Seiten hätte: eine Gute - das sei für ihn die gewonnene Freiheit; eine Schlechte – das sei der Abschied vom Lebenswerk; und eine Komische - das würde er dann noch herausfinden.

Im Rahmen der Abschiedsfeier würdigten Hauptgeschäftsführer Günther Pfaffeneder, Pflegedirektor Peter Tischer, Medizinischer Direktor Priv.-Doz. Dr. Christoph Knothe sowie Ärztlicher Direktor Dr. Hanns Lohner die herausragenden Leistungen des scheidenden Geschäftsführers und wünschten für die Zukunft alles erdenklich Gute.

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