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Kompetenz und Zuwendung
unter vier Dächern
(v. l. n. r.): Priv.-Doz. Dr. Isabel Diebold, Dr. Florian Tremel, Sabine Schierl, Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, Dr. Sigrid Kruse, Dr. Torsten Uhlig

RoMed Klinikum Rosenheim

Homöopathie ein Schwerpunkt beim 19. Rosenheimer Pädiatrietag

Rosenheim, 09.08.2017 - Immer mehr Eltern stehen alternativmedizinischen Behandlungsmöglichkeiten sehr aufgeschlossen gegenüber und aufgrund der von ihnen beobachteten positiven Effekte werden viele kindliche Patienten oft ergänzend homöopathisch behandelt, obwohl diese Therapie in der wissenschaftlichen Literatur umstritten ist. Deswegen wählte die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am RoMed Klinikum Rosenheim unter Chefarzt Dr. Torsten Uhlig bewusst das Thema Homöopathie als einen Schwerpunkt beim 19. Rosenheimer Pädiatrietag, zu dem sie interessierte Kolleginnen und Kollegen eingeladen hatte. 

Zunächst begrüßte Frau Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer die Teilnehmer und betonte ihre Wertschätzung der Arbeit von Dr. Uhlig und seinem Team. 

Anhand praktischer Beispiele zeigte die erste Referentin Dr. Sigrid Kruse, Fachärztin am Haunerschen Kinderhospital der Ludwig-Maximilians-Universität in München und dort Leiterin Homöopathie, die oft positiven Effekte auch bei zum Teil schwerwiegenden Erkrankungen aus ihrer klinischen Alltagserfahrung auf. Wichtig war ihr dabei, dass Alternativen zur konventionellen Medizin nachvollziehbar und praktikabel sein müssen und somit den ganzheitlichen Aspekt berücksichtigen. In diesem Zusammenhang verwendete sie den Begriff der „Pädiatrischen integrativen Medizin“, unter dem sie wissenschaftlich geprüfte Naturheilkunde und Homöopathie zusammenfasste. Diese muss laut Kruse wirksam, sicher und kindgerecht sein. Außerdem darf es zu keinem Wettkampf zwischen alternativer und konventioneller Medizin kommen, sondern zur bestmöglichen Kooperation, die immer das Wohl des Patienten im Auge hat.

Als zweiter Referent berichtete Kinderarzt Dr. Florian Tremel von seinen Erfahrungen mit Homöopathika aus der ambulanten Praxis. 

Der Themenkomplex von Herzrhythmusstörungen im Früh-, Neugeborenen- und Kindesalter, deren genetische Grundlage, klinische Symptomatik und Therapie bildete den zweiten Schwerpunkt des Symposiums. Zu diesen Themen referierten Priv.-Doz. Dr. Isabel Diebold, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin am Medizinisch Genetischen Zentrum in München sowie Prof. Dr. Gabriele Heßling, Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie am Deutschen Herzzentrum im München.

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