Gute Unterhaltung – ist manchmal die beste Medizin!
Deshalb startet die Kreisklinik Prien am 31.08.2005 gegen 16:00 Uhr mit einem eigenen Klinikinfokanal für Ihre Patienten

Wir alle wissen, dass ein Krankenhausaufenthalt mit Sorgen und Ängsten für den Patienten und seine Angehörigen verbunden ist. Hinzu kommt eine neue Umgebung und Menschen, die man nicht kennt. Den Wegfall von alltäglichen Gewohnheiten, wie gewohntem Schlafrhythmus, Kontakt zur Familie, gewohntem Essen, individueller Körperpflege, Information durch Medien und Gespräche und die berufliche Tätigkeit versuchen die Mitarbeiter Der Kreisklinik Prien so gut als möglich zu kompensieren. Damit dies jetzt noch besser gelingt, läuft ab 31.08.2005 für Patienten der Kreisklinik das Fernsehprogramm „KiK“, der Krankenhaus-Info-Kanal an. Ein interner Sender, der über das Krankenhaus Prien, über Behandlungsschwerpunkte und Gesundheitsthemen informiert.  

Der neue Krankenhaussender will den Patienten mehr bieten als herkömmliche Krankenhaussender und sie über den Krankenhausalltag informieren, so Jürgen Brunner, der Geschäftsführer von fx-net Internet Based Services - eine GmbH, die sich auf die Planung, Realisierung und Betreuung von Kommunikationssystemen spezialisiert hat. Ein Sender, der lokalen Bezug zwischen dem Krankenhaus in Prien und umgebenden oder beliefernden Firmen nimmt, die Klinik mit einem kurzen Film vorstellt und dem Patienten Einblicke in den Arbeits-Alltag des Personals und die einzelnen Stationen gewährt. 

„KiK läuft an sieben Tagen in der Woche. Das TV-Programm orientiert sich an den Interessen und Bedürfnissen der Patienten“, so Michael Moser, betriebwirtschaftlicher Leiter der Klinik. „Es soll einen multimedialen Genesungsbeitrag leisten.“ Gezeigt werden Gesundheitsinformationen, ausgesuchte Spielfilme und Dokumentationen, die beispielsweise auf sehr anschauliche Weise demonstrieren, was Bestrahlung ist und wie sie funktioniert.

In über 200 Krankenhäusern hat die Böblinger Firma „KiK“ diesen Info-Kanal bereits eingerichtet. In Prien stellt Johannes Heil, Redakteur bei KIK den Krankenhaus-Kanal diese Woche den Sponsoren, Ärzten und dem Klinikpersonal vor. Kurz darauf wird der neue Sender freigeschaltet.  

Wie der Sender funktioniert:

„KiK“ wird von der Firmenzentrale in Böblingen über einen Server (Zentralrechner) im Krankenhaus an die Schirme in den Zimmern gesendet. Den Spielfilmen und Dokumentationen kann die Kreisklinik eigene und hausinterne Informationen hinzufügen, zum Beispiel die Speisekarte, Klinik-News, Personalvorstellungen oder die Öffnungszeiten des Kiosks. „Auch Geburtstagsglückwünsche, Seelsorgetermine, die Gottesdienstzeiten, Übertragung der Gottesdienste oder Geburtsanzeigen mit Foto können eingegeben werden“, so Johannes Heil, Redakteur bei KIK.

Der große Vorteil für das Krankenhaus ist, dass sich der Info-Kanal durch Werbung selbst finanziert. Die Klinik muß also nichts dazu bezahlen, erhält aber auch kein Dauerwerbefernsehen. „Durch unseren hohen Programmanspruch sind die Werbezeiten eng begrenzt.

Die Werbung läuft immer nur zwischen den Sendungen“, so Heil. Darüberhinaus werden nur lokale Werbepartner genommen, vorwiegend solche, die mit Gesundheit zu tun haben. 

Firmen, die so das neue Programm „sponsern“, sind unter anderem der Pflegedienst Heinrich Strässner, der Kioskbetrieb Randl, der Malerbetrieb Laufs und Herr Rechtsanwalt Wrede, um nur einige zu benennen.

Klaus-Peter Fischer, Vorstand
des Kommunalunternehmen der
Krankenhäuser des Landkreises Rosenheim, freut sich, dass „für die Patienten unserer Kreisklinik in Prien ein eigener Infokanal kostenlos eingerichtet werden konnte. Sicherlich werden die Häuser in Wasserburg und Bad Aibling dem guten Beispiel folgen“.  So können Patienten und Angehörige noch besser informiert werden, neben schriftlichen Informationen und persönlichen Gesprächen, die nach wie vor die wichtigste Kommunikationsform bleiben.