Phlebologisches Angebot (Venenchirurgie / Behandlung von Krampfadern ) an der Chirurgischen Abteilung des Krankenhauses Prien hervorragend angenommen.

Seit 03.01.2005 wurden bislang bereits 25 Patienten behandelt und 14 Venenoperationen durchgeführt – Tendenz steigend. Dies hängt zum einen mit dem hervorragend Ruf der beiden Mediziner zusammen, auf der anderen Seite aber auch damit, daß sie als Erste in der Region das sog. Vnus-closure Prinzip zum Verschluss der großen Stammvenen anbieten (Radiofrequenztherapie).

Dieses Verfahren ist maximal schonend, erfordert hohe Präzision, da gleichzeitig mit Ultraschall gearbeitet wird und hat laut Studienlage gleich gute oder bessere Ergebnisse wie konventionelle Operationsverfahren. Dieses aus den USA stammende Verfahren ist hoch modern.

„Ziel einer Operation von Krampfadern muss immer sein, möglichst schonend vorzugehen“, unterstreicht Dr. Sieber. So weit dies möglich ist, verzichtet er auf das so genannte „Strippen“, also das völlige Entfernen der betroffenen Stammvenen. „Es gibt letztendlich keinen Kamm, über den man alle Patienten scheren kann“, stellt der Mediziner klar. Jede „Krampfader“ bedürfe einer individuellen Diagnose und Behandlung. „Wir bieten eine minimal-invasive = schonende Venenchirurgie an, d.h.
stadiengerechte und möglichst venenerhaltende Therapie, damit später bei evtuellem Bedarf noch genügend körpereigene Venen z.B. für einen Herz-Bypass
vorhanden sind.“, so Sieber und Grenzner.

Dr. Sieber kann auf eine überaus interessante Laufbahn zurückblicken, nicht nur als Mediziner. Der aus dem Landkreis Garmisch stammende Phlebologe hat dort die Gesellenprüfung als Holzbildhauer mit Bestnote abgeschlossen. 1968 begann er in Südafrika mit dem Medizinstudium, wo er auch Vorlesungen des berühmten Herz-Chirurgen Prof. Christian Barnard besuchte. 1973 kehrte er nach Deutschland zurück, wo er ebenfalls die Zulassung als Arzt erwarb. Seit 1990 ist Herr Dr. Sieber ausschließlich als Phlebologe tätig.

Herr Dr. Grenzner, Facharzt für Chirurgie kennt die chirurgische Abteilung des Krankenhauses Prien bereits aus seiner Oberarzttätigkeit in den Jahren 2001 und 2002.

Die beiden Experten können alle gängigen Verfahren zur Schmerzausschaltung anbieten, ganz nach Notwendigkeit oder Wunsch des Patienten: Vollnarkose, Teilnarkose (Spinalanästhesie), örtliche Betäubungsverfahren - mit oder ohne zusätzlichen Beruhigungsmitteln.
„Der maximale Wohlfühlaspekt für den Patienten steht also auch hier im Vordergrund“, so Dr. Grenzner.
 
Darüberhinaus zeichnet sich das Angebot dadurch aus, daß sowohl ambulante als auch stationäre Therapieformen möglich sind, je nach Schwere und gegebenenfalls zusätzlichen Erkrankungen oder je nach Wunsch des Patienten.

Für weitere Informationen oder Terminabsprachen kontaktieren Sie bitte Herrn Dr. Sieber und Herrn Dr. Grenzner unter der Rufnummer: 08051-600677, Fax: 08051-600664, e-mail:
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