Indikationen

Ob die Radiochirurgie als Behandlungsmethode einsetzbar ist, hängt von der Größe des zu bestrahlenden Gebietes ab. Veränderungen deutlich größer als 3 cm im Durchmesser bzw. 10 cm³ Volumen sollten nicht radiochirurgisch behandelten werden, da in diesem Fall nicht mehr gewährleistet werden kann, dass die hohe Strahlendosis sich eng auf das Zielvolumen beschränkt und das angrenzende Normalgewebe nicht involviert wird.
 
Indikationen für Einzeit-Behandlungen sind bei solitären Hirnmetastasen von bösartigen soliden Tumoren, sowie bei arteriovenösen Malformationen, Akustikusneurinomen und Neurinomen im Kleinhirnbrückenwinkel gegeben.
 
Indikationen für die fraktionierte stereotaktische Radiotherapie betreffen insbesondere gutartige Tumore, z.B. Hypophysenadenome und Meningeome, wobei auch hier zunehmend die einmalige hochdosierte radiochirurgische Behandlung in Betracht gezogen wird. Weitere Indikationen sind Astrozytome, Opticusgliome, Orbitatumore, Schädelbasistumore, Pinealistumore, Kraniopharyngeome sowie weitere hirneigene bösartigen Tumore und deren mögliche Rezidive.

Dr. med.
Ertan Mergen

Chefarzt und Ärztlicher Leiter

Kontakt

Strahlentherapie und Nuklearmedizin
Lilienweg 10
83022 Rosenheim

Tel  +49 (0) 8031 - 365 36 01
Fax +49 (0) 8031 - 365 48 94


Das Sekretariat ist werktäglich von Montag bis Freitag zwischen 7.30 Uhr und 17.00 Uhr besetzt.