oben links: Bildfusion von Aufnahmen aus Computertomograph und Kernspintomograph oben rechts: Aufnahme mittels Computertomograph (CT) unten rechts: Aufnahme mittels Kernspintomograph (MRT) unten links: Stoffwechsel-basierte Tumorsuche
oben links: Bildfusion von Aufnahmen aus Computertomograph und Kernspintomograph oben rechts: Aufnahme mittels Computertomograph (CT) unten rechts: Aufnahme mittels Kernspintomograph (MRT) unten links: Stoffwechsel-basierte Tumorsuche
oben links: Bildfusion von Aufnahmen aus Computertomograph und Kernspintomograph oben rechts: Aufnahme mittels Computertomograph (CT) unten rechts: Aufnahme mittels Kernspintomograph (MRT) unten links: Stoffwechsel-basierte Tumorsuche
oben links: Bildfusion von Aufnahmen aus Computertomograph und Kernspintomograph oben rechts: Aufnahme mittels Computertomograph (CT) unten rechts: Aufnahme mittels Kernspintomograph (MRT) unten links: Stoffwechsel-basierte Tumorsuche

Ablauf der Behandlung

Ein Team spezialisierter Fachärzte wird im Rahmen der interdisziplinären Patientenvorstellung zunächst klären, ob sich die Erkrankung des Patienten für eine stereotaktische Radiotherapie oder Radiochirurgie eignet. Am Behandlungstag wird zuerst der Stereotaxie-Ring oder eine individuell angefertigte Maske am Kopf des Patienten befestigt. Dadurch wird das räumliche Bezugssystem für die weitere Behandlung definiert. Anschließend erfolgt die Planungs-Computertomographie. Das Anlegen des Stereotaxie-Ringes bzw. das Anfertigen und Anlegen der Maske und die Planungs-Computertomographie dauern etwa eine halbe Stunde. Während der Stereotaxie-Ring bis zum Abschluss der Therapiesitzung am Kopf des Patienten verbleibt, kann die Lagerungs-Maske zwischen der Planungs-Computertomographie und der Bestrahlung abgenommen werden.
 
Die gewonnenen Bilddaten werden in den Planungs-Computer eingelesen und mit den bereits vorhandenen Datensätzen aus Kernspintomographie (MRT) und Positronenemissionstomographie (PET) fusioniert. Die anschließende Analyse der Bilder und die Dosisplanung nehmen, je nach Form und Lage des Krankheitsherdes, zwischen einer und drei Stunden in Anspruch.
 
Vor der Behandlung wird das Bestrahlungsgerät speziell für die stereotaktische Bestrahlung umgerüstet. Bevor der Patient gelagert wird, werden alle Einstellungen am Gerät nochmals überprüft. Anschließend wird der Patienten entsprechend des Laserkoordinatensystems gelagert und die Bestrahlung vorgenommen. Unmittelbar im Anschluss an die Bestrahlung wird der Stereotaxie-Ring entfernt bzw. die Maske abgenommen.
 
Die Erfolgskontrolle und Nachsorge findet im Rahmen einer regelmäßigen interdisziplinären Untersuchung statt.
 

Dr. med.
Ertan Mergen

Chefarzt und Ärztlicher Leiter

Kontakt

Strahlentherapie und Nuklearmedizin
Lilienweg 10
83022 Rosenheim

Tel  +49 (0) 8031 - 365 36 01
Fax +49 (0) 8031 - 365 48 94


Das Sekretariat ist werktäglich von Montag bis Freitag zwischen 7.30 Uhr und 17.00 Uhr besetzt.