Pille, Bypass oder Stent? Neue Studien verunsichern Patienten

Der Chefarzt der Medizinischen Klinik I am Klinikum Rosenheim, Dr. med. Martin Morgenstern berichtet: „Derzeit ist eine deutliche Verunsicherung unserer Herzpatienten bezüglich der weiteren Therapie nach Diagnose einer Kranzgefäßerkrankung zu spüren.“ Die Ursache dafür sind Veröffentlichungen mit verschiedenen Interpretationen, insbesondere zweier großer klinischer Studien, die im letzten Jahr erschienen sind. Zum einen die sogenannte COURAGE-Studie, die eine rein medikamentöse Therapie mit der Stent-Implantation verglichen hat, und zum anderen die SYNTAX-Studie, die die Gleichwertigkeit der Stent-Behandlung mit der Bypass-Chirurgie zeigen sollte. mehr lesen

Fortschritt in der Behandlung des Herzinfarktes
Lifenet-System' im Rettungsdienst installiert

Der akute Herzinfarkt wird durch den Verschluß einer Herzkranzarterie verursacht, die den Herzmuskel mit Blut und Sauerstoff versorgt. Gelingt es, den Verschluß innerhalb der ersten drei Stunden nach Schmerzbeginn zu beseitigen (in der Regel mittels Herzkatheter), läßt sich in aller Regel ein größerer Herzmuskelschaden vermeiden. Bei schweren Herzinfarkten ist die Akutintervention oft lebensrettend. Die Frühsymptome eines Herzinfarktes sind anhaltender Brustschmerz oder Druck und Enge hinter dem Brustbein, manchmal mit Ausstrahlung in die Arme, oftmals verbunden mit Übelkeit und Schweißausbruch. Die Wiedereröffnung des verschlossenen Herzkranzgefäßes erfolgt heute, wann immer möglich, mittels Herzkatheter und Ballonerweiterung. Meistens wird dabei ein Stent implantiert. In Einzelfällen, insbesondere bei längeren Transportwegen, kann es  erforderlich sein, vor Ort die Durchblutung des Herzens mit einem Medikament wieder herzustellen, das in der Lage ist, das Blutgerinnsel aufzulösen, das den Infarkt verursacht. mehr lesen

Presseartikel im Oberbayerischen Volksblatt vom 25.08.2008

Brücke zum Leben

Eine mobile Herz-Lungen-Maschine ist die neueste Errungenschaft des Klinikums Rosenheim.