Computertomographie (CT)

Die CT ist ein bildgebendes Verfahren, welches prinzipiell sehr gut geeignet ist, alle Körperregionen des Patienten diagnostisch abzubilden.

Mit dem Computertomographen werden für die Aufnahmen nur noch wenige Sekunden benötigt, während 16 Schichten auf einmal erfasst und verarbeitet werden. Mit diesem neuen Multidetektor-CT können nun an der RoMed Klinik Wasserburg Computertomographien von Bauch oder Lunge in nur etwa zwanzig Sekunden durchgeführt werden, auch Ganzkörperaufnahmen sind nun möglich.

Die Besonderheit des CTs liegt in einem besonderen neuen Rekonstruktionsmodus, der sogenannten „iterativen Rekonstruktion“. Damit kann bei gleicher Bildqualität 30-60% der Strahlung eingespart werden.

Dank der deutlich schnelleren Datenerfassung sowie der höheren Rechnerleistung kann eine bessere Bildqualität und damit verbunden eine größere diagnostische Sicherheit erreicht werden. Dies ist vor allem bei polytraumatisierten  (mehrfach traumatisierten) Schockraumpatienten oder älteren Patienten von großer Bedeutung.

Der Schwerpunkt liegt in der Untersuchung des Körperstamms (Brustkorb, Lunge, Bauch- und Beckenorgane). Besondere Vorteile bietet die Computertomographie in der Erkennung von Krankheiten des Knochens (Wirbelsäule, Gelenke). Wegen der schnellen Durchführbarkeit von CT-Untersuchungen wird dieses Verfahren auch in der Notfalldiagnostik (z. B. Schlaganfälle, Einblutungen, Verletzungen) eingesetzt. Ebenso ist es möglich computergesteuerte Punktionen von intrakorporalen (innerhalb des Körpers) Flüssigkeitsansammlungen durchzuführen.

Chefarzt
Prof. Dr. med. Gunnar Tepe

Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

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