Computertomographie

Die CT ist ein bildgebendes Verfahren, welches prinzipiell sehr gut geeignet ist, alle Körperregionen des Patienten diagnostisch abzubilden.

Mit dem Computertomographen werden für die Aufnahmen nur noch wenige Sekunden benötigt, während 16 Schichten auf einmal erfasst und verarbeitet werden. Die Öffnung des Gerätes ist größer als die herkömmlichen, so dass Untersuchungen unproblematischer durchgeführt werden können. Mit diesem Multidetektor-CT können Computertomographien von Bauch oder Lunge in nur etwa zwanzig Sekunden durchgeführt werden, auch Ganzkörperaufnahmen sind nun möglich.

Dank der deutlich schnelleren Datenerfassung sowie der höheren Rechnerleistung können mehr Patientinnen und Patienten untersucht werden. Dadurch werden auch kurzfristig Termine ermöglicht. Die verkürzte Dauer der Computertomographie ist vor allem bei polytraumatisierten Schockraumpatienten oder älteren Patienten von großer Bedeutung und bedeutet generell eine niedrigere Strahlenbelastung.

Der Schwerpunkt liegt in der Untersuchung des Körperstamms (Brustkorb, Lunge, Bauch- und Beckenorgane). Besondere Vorteile bietet die Computertomographie in der Erkennung von Krankheiten des Knochens (Wirbelsäule, Gelenke). Wegen der schnellen Durchführbarkeit von CT-Untersuchungen wird dieses Verfahren auch in der Notfalldiagnostik (z. B. Schlaganfälle, Einblutungen, Verletzungen) eingesetzt. Ebenso ist es möglich computergesteuerte Punktionen von intrakorporalen Flüssigkeitsansammlungen durchzuführen.

Chefarzt
Prof. Dr. med. Gunnar Tepe

Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Tel  +49 (0) 8031 - 365 35 51
Fax +49 (0) 8031 - 365 49 19