Gammakameras

Die Gammakamera ist seit ihrer Einführung zu Beginn der 60er Jahre schnell zum wichtigsten Messinstrument in der Nuklearmedizin geworden. Ein scheibenförmiger NaJ–Kristall bildet als Szintillator den Detektor (Empfangskörper für die aus dem Patienten kommende Strahlung), der auf einer Seite mit sog. Photomultipliern (Sekundärelektronenvervielfacher) bestückt ist. Eine nachgeschaltete Elektronik in digitaler Technik ist in der Lage, die geometrische Zuordnung der empfangenen Strahlung durchzuführen.

Ziel aller Szintigraphieverfahren ist die bildliche Darstellung der räumlichen Verteilung strahlender Nuklide, die als Spurensubstanzen (Tracer) in den Körper der Patienten eingebracht werden. Dadurch entstehen die szintigraphischen Aufnahmen, die Aufschluss über Organfunktionen und Stoffwechselvorgänge geben.

Derzeit erfolgt der Austausch der bisher verwendeten Gammakameras durch neue in Funktion und damit auch in der Aussage verbesserter Gerätschaft. Dadurch verbessert sich auch der Komfort für die Patienten.

Doppelkopf-Gammakamera
Doppelkopf-Gammakamera
Doppelkopf-Gammakamera
Doppelkopf-Gammakamera
Skelett-Ganzkörper-Szintigramm
Skelett-Ganzkörper-Szintigramm
Skelett-Ganzkörper-Szintigramm
Skelett-Ganzkörper-Szintigramm

Positronen-Emissions-Tomograph (PET) und Computertomograph (CT)

Bei dem im MVZ installierten PET/CT handelt es sich um einen ultra-hochauflösenden Positronen-Emissions-Tomographen mit einem leistungsstarken Multi-Detektor-Computertomographen in einem Gerät. Das PET/CT wurde speziell für die Bedürfnisse der modernen Radioonkologie entwickelt. 

Bei dieser Methode wird der Stoffwechsel in Tumoren durch die Szintigrafie mit einer radioaktiven Glucose(Zucker)-Lösung sichtbar gemacht und durch die Computertomografie (CT) einer Organstruktur zugeordnet. Dies bedeutet z. B. für die Strahlentherapie eine noch zielgenauere Anpassung der Zielgebiete.

PET/CT-Scanner
PET/CT-Scanner
PET/CT-Scanner
PET/CT-Scanner
Ganzkörper-PET/CT-Scan
Ganzkörper-PET/CT-Scan
Ganzkörper-PET/CT-Scan
Ganzkörper-PET/CT-Scan

SPECT-CT-Gerät

Nach vollständigem Umbau und Ausbau der Nuklearmedizin wurde ein SPECT-CT-Gerät der neuesten Generation in Betrieb genommen. Auch kleinste Gewebeveränderungen können sichtbar gemacht werden. Mit dem sog. SPECT-CT - einer Kombination aus nuklearmedizinischer Technik und Computertomografie (CT) - können bereits kleinste Veränderungen sichtbar gemacht und damit frühzeitig gutartige und bösartige Erkrankungen entdeckt und exakt lokalisiert werden.

Die aufschlussreichen Informationen zum Stoffwechsel aus der SPECT-Untersuchung mit den detaillierten anatomischen Informationen aus der Computertomografie spielen eine wichtige Rolle für eine nochmalige Optimierung der Hochpräzisionsbestrahlungen. So können die angefertigten Bilder direkt in die Planung von Tumorbestrahlungen ebenso wie in strahlentherapeutische Behandlungen von gutartigen Erkrankungen wie Fersensporn, Entzündungen der Bänder, Tennisellenbogen, Schulter-, Hüft- und Kniearthrosen integriert werden.

In dem neuen Gerät finden SPECT- und CT-Untersuchung unmittelbar nacheinander statt, die reine Untersuchungszeit beträgt etwa 20 Minuten und wird von den Krankenkassen bezahlt. 

Dr. med.
Ertan Mergen

Chefarzt und Ärztlicher Leiter

Kontakt

Strahlentherapie und Nuklearmedizin
Lilienweg 10
83022 Rosenheim

Tel  +49 (0) 8031 - 365 36 01
Fax +49 (0) 8031 - 365 48 94


Das Sekretariat ist werktäglich von Montag bis Freitag zwischen 7.30 Uhr und 17.00 Uhr besetzt.