EKG

Im EKG werden die elektrischen Ströme des Herzens gemessen und im Kurvenverlauf auf einem entsprechenden, speziellen Papier aufgezeichnet.  Hierbei kann man feststellen, ob die elektrischen Impulse am Herzen in einer Regelmässigkeit entstehen und sich regelrecht über das Herz ausbreiten. Die einfachste Untersuchung dieser Art ist das sog. Ruhe-EKG. Hier liegt der Patient entspannt auf dem Rücken und erhält Klammern für die Hände und Füße sowie Saugnäpfe für die Brustwand. An diese werden elektrische Kabel angelegt, die dann die Herzströme zum EKG-Gerät leiten.

Bei der Frage nach Herzrhythmus- störungen werden EKG-Ableitungen auch gerne über einen längeren Zeitraum aufgenommen. Dies geschieht dann mit einem sog. Langzeit-EKG. Hierbei werden die Herzströme von einem kleinen Kästchen (digitales Speichergerät; wiegt ca. 100-120 Gramm) erfasst, welches der Patient mit sich herumtragen kann. Üblicherweise wird das Langzeit-EKG über 24 Stunden angelegt und ermöglicht somit die Erfassung der elektrischen Herztätigkeit sowohl im Wach –wie auch im Schlafrhythmus.

Bei Patienten, bei denen der Verdacht besteht, dass es zu Verengungen an den Herzkranzgefäßen gekommen ist, wird gerne ein Belastungs-EKG durchgeführt. Hierbei werden die Herzströme unter steigender Belastung erfasst. Somit kann man schon recht frühzeitig Veränderungen feststellen, die auf einen drohenden Herzinfarkt hinweisen können.