EKG, Ergometrie

Das Elektrokardiogramm (EKG) ist eine der effektivsten Untersuchungsmethoden des Herzen. Bereits mit Hilfe des Ruhe-EKG können häufig Hinweise auf abgelaufene Herzinfarkte gewonnen werden. Auch beim Vorliegen von Herzrhythmusstörungen leistet das Ruhe-EKG wertvolle Dienste. Bei Verdacht auf Durchblutungsstörungen des Herzmuskels ist das Belastungs-EKG (Ergometrie) eine genauere Untersuchungsmethode. Hierbei wird das Herzkreislaufsystem belastet, Blutdruck und Puls steigen an, und es gelingt so, Informationen über die Durchblutung des Herzens unter einer standardisierten Belastung zu erhalten. Außerdem kann das Verhalten von Blutdruck und Pulsschlag unter Belastung beurteilt werden. Auch beim Vorliegen von Herzrhythmusstörungen ist das Belastungs-EKG in vielen Fällen hilfreich. Wir verwenden für diese Untersuchungen modernste computergestützte Geräte mit kontinuierlicher Monitorüberwachung.

Herzrhythmusstörungen, aber auch ein erhöhter Blutdruck sind häufig an bestimmte Situationen gebunden. Gerade Herzrhythmusstörungen können z.T. nur sehr selten auftreten und sind dann beim Besuch in der Arztpraxis nicht feststellbar. Geräte für ambulante Langzeit-EKG-Aufzeichnung und 24-Stunden-Blutdruckmessung können bei diesen Problemen helfen.

Herzschrittmacherkontrolle

Patienten, die einen Herzschrittmacher tragen, sollten diesen in der Regel alle 6-12 Monate kontrollieren lassen. In unserer Klinik besteht die Möglichkeit während eines stationären Aufenthaltes Herzschrittmacher folgender Hersteller zu überprüfen und einzustellen:
St. Jude Medical, Biotronik, Medtronic.

Ärztliche Leitung
PD Dr. med. Florian Eckel