Endoskopie

Die Endoskopie ist ein Verfahren, das es dem Arzt ermöglicht, in vorgeformte Körperhöhlen zu schauen. Während dies in früheren Zeiten durch starre Rohre geschah, verfügen wir mittlerweile über Geräte, die sehr dünn und sehr flexibel sind und sich sehr leicht steueren lassen. Das „verlängerte Auge“ des Arztes ist hierbei heutzutage eine winzige Kamera an der Spitze des Endoskops. Wichtige Endoskopien sind die Magenspiegelung (Gastroskopie), Darmspiegelung (Koloskopie), Lungenspiegelung (Bronchoskopie), Blasenspiegelung (Zystoskopie) und Bauchspiegelung (Laparoskopie).
Die meisten Endoskopien können heutzutage ambulant durchgeführt werden.
Üblicherweise wird dem Patienten hierbei ein Schlafmedikament und ggf. auch ein Schmerzmedikament angeboten, so dass die meisten Patienten von der Untersuchung nichts mitbekommen. Der Vorteil der Endoskopie ist, dass man nicht nur in die Höhlen hineinschauen kann, sondern auch an jeder Stelle des einsehbaren Bereiches Proben entnehmen kann und ggf. Polypen entfernen und sogar Blutungen stillen kann. Somit ist dies nicht nur ein diagnostisches, sondern auch ein sehr effektives therapeutisches Verfahren.

Ärztliche Leiterin Endoskopie

Dr. med. Dr. med. univ. Petja Piehler, Fachärztin für Innere Medizin, Geriatrie, Gastroenterologie, Diabetologie, Naturheilverfahren
Aufwachraum
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