Physiotherapie in der Gynäkologie

Innerhalb der Gynäkologie betreuen wir Patientinnen nach einem Kaiserschnitt. Ziele für die Behandlung im Wochenbett bestehen zum einem aus einer umfassenden Aufklärung und zum anderen aus einer Hilfestellung für die schnellstmögliche Mobilisation. Dies ist sinnvoll, um Risiken, die durch eine lange Bettruhe hervorgerufen werden können, zu minimieren. Die Patientinnen erlernen spezifische Techniken, die ihnen den Alltag erleichtern und die Rückbildung fördern sollen.

Außerdem behandeln wir Patientinnen mit frühzeitigen Wehen (Tokolyse). Bei diesem Krankheitsbild konzentriert sich die physiotherapeutische Behandlung auf das Erlernen von Entspannungs- und Atemtechniken und der Durchführung von Prophylaxen (Thrombose). Durch eine längere Bettruhe häufen sich muskuläre Verspannungen, die durch passive Weichteiltechniken behandelt werden. Die oberste Priorität ist hier das Wohlbefinden der werdenden Mutter und des Kindes.

Im Falle einer Brustkrebserkrankung bestehen unsere Behandlungsziele aus einer krankheitsspezifischen Aufklärung über Verhalten und Risikovorsorge und einer Gesamtmobilisation nach möglicher Brustoperation. Innerhalb der Behandlung wird besonders auf die betroffene Seite der oberen Extremität eingegangen. Es gilt, die Mobilität und Funktion unter Einbezug des Lymphsystems zu erhalten oder zu verbessern.

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