Die Aufgaben der EDV-Abteilung sind:

  • Sicherstellung der Betriebsbereitschaft der EDV-Systeme für einen reibungslosen Arbeitsablauf
  • Absicherung des Systems gegen technische Störungen und andere Sicherheitsrisiken
  • Unterstützung der Fachabteilungen bei der Optimierung IT-gestützter Abläufe
  • Beschaffung von Hard- und Software
  • Beratung bei der Neubeschaffung von medizinischen Geräten
  • Unterstützung der Anwender bei Hardware- und Softwareproblemen

Aufgabe

Vernetzt und nahezu filmlos sowie papierarm arbeiten die RoMed Kliniken Rosenheim, Bad Aibling, Prien und Wasserburg nicht nur im Bereich der Administration, sondern insbesondere in der Medizin und der Pflege. Das Krankenhausnetzwerk verbindet alle Untersuchungs- und Befundungsbereiche und stellt alle Patientendaten in Form von multimedialen Akten zur Verfügung. Die elektronische Akte erleichtert den Ärzten und dem Pflegepersonal die Versorgung der Patienten. Die Eingabe der Patientenidentifikationsnummer in einem vor Ort stehenden Netzwerkclient genügt, und der Arzt kann auf dem Bildschirm in der multimedialen Patientenakte alle Daten, Bilder und Berichte einsehen. Ein auf Glas- und Kupferfasern basierendes Netzwerk  sorgt für die krankenhausweite Verfügbarkeit der Daten.

Rechenzentrum

Im RoMed Klinikum Rosenheim steht ein, nach modernsten Richtlinien erstelltes, Rechenzentrum. Dort stehen alle zentralen Server, die die Verarbeitung und Speicherung der Daten für alle vier Häuser zur Verfügung stellen. Zur Sicherheit werden alle Daten in einem 2. Ausfallrechenzentrum noch einmal vorgehalten.
Die Verbindung zwischen den vier RoMed Kliniken erfolgt über Richtfunk.

Netzstruktur

Im lokalen Netzwerk der RoMed Kliniken sind ca. 10 km Glasfaserkabeln als Backbone („Rückgrat“)  verlegt. Die Glasfaserleitungen verbinden 25 Datenunterteiler von denen die ca. 1500 Netzwerkanschlüsse über Kupferleitungen angebunden sind (die Gesamtlänge der verlegten Kupferleitung beträgt ca. 45 km).

Sicherheit

Als viele Anwendungen und Aufgaben integrierendes System kommt dem Aspekt der Sicherheit eine besondere Rolle zu. Denn Bilder vom Computertomographen oder von Röntgengeräten sind in diesem Fall auch ohne Netzwerk vor Ort einsehbar und Operationen auch ohne Netzwerk möglich. Nichtsdestotrotz ist die Ausfallsicherheit des Netzwerks, das den reibungslosen Alltagsbetrieb garantiert und deutlich effizienter macht, eines der wichtigsten DV-technischen Ziele.

Dazu zählt vor allem ein umfassender Schutz vor Computerviren. Durch die permanent wachsende Anzahl der Viren und Würmer ist Virenschutz wichtiger denn je. Es bestehen die Hauptgefahren von Datenverlust, sowie die Kosten, die Daten wieder herzustellen. Das RoMed Klinikum Rosenheim setzt hier auf die Produktlinie der Firma TrendMicro. Der Virenschutz beginnt am Internet Gateway und wird über Mail- und Applikationsserver bis zu den einzelnen Clients eingesetzt.

Unterstützung der Anwender

Der größte Aufgabenbereich der EDV-Abteilung ist die Unterstützung der Anwender bei den täglich auftretenden Fragen und Problemen rund um den PC.

Täglich gehen ca. 100 Anrufe ein, die schnellstmöglich bearbeitet werden, um das problemlose Weiterarbeiten der Anwender zu sichern. Dabei kann ein Großteil der Probleme bereits an der Hotline sofort gelöst werden.

Schwierigkeiten die durch Softwarefehler oder technische Probleme entstehen, werden EDV-Intern über ein so genanntes Help-Desk System den einzelnen Mitarbeitern für den Support zugeordnet und entsprechend bearbeitet.

Das Team steht mit seinem Bereitschaftsdienst rund um die Uhr – auch am Wochenende – zur Verfügung.

Die EDV-Abteilung betreut zurzeit:

  • ca. 1.400 Clients
  • Betriebssysteme: XP, Windows7, Linux, WindowsServer2003 und 2008
  • ca. 85 Softwareprogramme
  • 160 Server

Das Krankenhaus-Informations-System (KIS) unterstützt die Aufgaben des medizinischen, pflegerischen und administrativen Dienstes. Die Patientendaten werden erfasst und ihnen werden die Diagnosen, Befunde, OP-Berichte und Arztbriefe zugeordnet. Bei stationärer Aufnahme verfügt die Pflege über ein Werkzeug, mit dem sie u. a. die Belegung der Stationen übersichtlich ermitteln und Leistungsanforderungen an die verschiedenen Leistungsstellen (z. B. Sonographie, EKG, Labor) elektronisch stellen kann. Umgekehrt stellen die Leitungsstellen Ihre Befunde und Abrechnungsdaten dem System zur Verfügung. Die Zuordnung der Befunde erfolgt über die Fallnummer des Patienten. Die Administration greift für die Abrechnung auf dieselben Datenbestände zu.

Seit April 2012 werden alle neuen Patientenakten digitalisiert und in elektronischer Form gespeichert.

Personalplanung, die Erstellung der Dienstpläne und die Zeiterfassung erfolgen über das Personalmanagementprogramm TARIS.