KfH-Nierenzentrum im RoMed Klinikum Rosenheim

Im KfH-Nierenzentrum Rosenheim werden seit 1979 Patienten mit chronischen Nierenerkrankungen behandelt, seit 1996 in ebenerdigen Räumen im Neubautrakt Bettenhaus 6 auf dem Gelände des Klinikums. In der Behandlungseinrichtung stehen 30 Plätze für die Dialysebehandlung zur Verfügung. Die Dialyse erfolgt an sechs Tagen in der Woche, zusätzlich ermöglicht das KfH-Nierenzentrum Rosenheim seinen Patienten eine Abendschicht, die es vor allem berufstätigen Patienten erlaubt, nach Feierabend zu dialysieren. Gastdialysepatienten sind in unserem KfH-Nierenzentrum immer herzlich willkommen.

Im Bereich der Dialyse stehen den Patienten im KfH-Nierenzentrum mit der Hämodialyse und der Peritonealdialyse zwei grundsätzlich gleichwertige Dialyseverfahren zur Wahl. Neben der Dialysebehandlung im KfH-Nierenzentrum werden auch Heimdialysepatienten im Rahmen regelmäßiger Sprechstunden ärztlich betreut.

Unsere Dialysezeiten:
1. Frühschicht: Montag bis Samstag ab 06:45 Uhr
2. Spätschicht: Montag bis Samstag ab 12:45 Uhr
3. Abendschicht: Montag, Mittwoch, Freitag ab 17:30 Uhr

Darüber hinaus werden pro Jahr ca. 1000 Akutdialysen durchgeführt. Sie kommen beim akuten Nierenversagen zum Einsatz, das ist der vorübergehende Ausfall der Nierenfunktion in Begleitung von schweren akuten Erkrankungen oder Polytraumen. Diese Akutdialysen werden z. T. außerhalb des Nierenzentrums auf den zwei Intensivstationen des Klinikums durchgeführt.

Seit vielen Jahren ist es durch einen Bereitschaftsdienst im RoMed Klinikum Rosenheim möglich zu jeder Tages- und Nachtzeit Akutdialysen durchzuführen.

Methoden:

Im KfH-Nierenzentrum am RoMed Klinikum Rosenheim werden alle gängigen Blutreinigungsverfahren durchgeführt. Dazu gehören:

Extrakorporale Verfahren
  • Hämodialyse (HD)
  • Hämofiltration (HF)
  • Hämodiafiltration (HDF)
  • Hämoperfusion (Sonderform, Detoxifikationsverfahren bei Medikamentenintoxikationen und anderen Vergiftungen)
  • Citratdialyse
Peritonealdialyseverfahren
  • Kontinuierliche ambulante Peritonealdialyse (CAPD)
  • Intermittierende Peritonealdialyse (IPD)

Serviceleistungen:

  • Ständige Arztanwesenheit ist in unserem Nierenzentrum selbstverständlich.
  • Online-Verfahren:
    Nahezu alle unsere Dialysegeräte sind für Onlinedialyseverfahren ausgerüstet. Darunter versteht man die Herstellung und Verwendung absolut steriler Dialysatlösung unmittelbar während der laufenden Dialyse, also "online". Durch dieses Verfahren wird der Kontakt des Blutes mit Bakterienfragmenten, auch Pyrogene genannt, verhindert und damit die Biokompatibilität verbessert, was so viel wie Verträglichkeit der Dialyse bedeutet.
  • Fernseher:
    Alle Dialyseplätze sind mit Fernseh- und Radiomöglichkeit ausgestattet. Da der Ton über Kopfhörer empfangen wird, ist auch Schlafen während der Dialyse ohne Lärmbelästigung möglich.
  • Hepatitis B u. C-Patienten:
    Sowohl Hepatitis B- als auch Hepatitis C-positive Patienten können in unserem Zentrum dialysiert werden. Für diese Patienten stehen nicht nur separate Dialysegeräte sondern auch eigene Dialyseräume zur Verfügung, um Kontaminationen mit nicht infektiösen Patienten zu verhindern.

Pflegekräfte

Das KfH-Nierenzentrum beschäftigt 25 examinierte Pflegekräfte, 9 davon haben die Qualifikation "Fachschwester für Nephrologie".

Durch regelmäßige Fortbildungsabende in unserem Zentrum werden die Kenntnisse und Fertigkeiten auf medizinischen, dialysetechnischen und pflegerischen Bereich ständig aktualisiert und weiterentwickelt. Dazu kommen spezielle Aus- und Weiterbildungskurse, die zentral in der KfH-Hauptverwaltung in Neu-Isenburg bei Frankfurt am Main sowie an externen Fortbildungsorten abgehalten werden.

Das Team der Pflegekräfte wird von Brigitte Puppe geleitet. Dazu kommen noch vier Zentrumshilfen, die für das leibliche Wohl der Patienten während der Dialyse sorgen, sowie ein Lagerverwalter.

Außerdem haben vier Dialysetechniker im KfH-Nierenzentrum ihren Sitz:
Manfred Köhler, Günther Keitzl, Florian Bachmann und Josef Stempl

Verwaltung

Das KfH-Nierenzentrum Rosenheim ist der Verwaltungssitz der südostbayerischen Nierenzentren des KfH. Dazu zählen außer Rosenheim, Altötting, Bad Reichenhall, Ebersberg, Prien, Traunstein und Trostberg.

Verwaltungsleiter:
Roland Wirtz

Stellvertreterin:
Gabriele Freiwald

KfH-Nierenzentrum
im RoMed Klinikum Rosenheim

Pettenkoferstr. 10
D-83022 Rosenheim
Tel +49 (0) 8031 2046-0
Fax +49 (0) 8031 2046-36

www.kfh.de/rosenheim